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Cashewmilch selber machen – mein einfaches Grundrezept

von Elisabeth

Ursprünglich veröffentlicht im Mai 2013, zuletzt aktualisiert im März 2026. Cashewmilch selber zu machen gehört für mich zu den Rezepten, bei denen ich mich immer frage, warum ich es nicht viel öfter mache. Sie ist cremig, mild, angenehm nussig und wirkt auf mich irgendwie feiner als viele andere pflanzliche Milchalternativen. Gerade wenn ich Lust auf etwas Selbstgemachtes habe, aber keine komplizierten Schritte möchte, ist dieses Rezept perfekt. Genau das mag ich an Cashewmilch so sehr: Sie ist unkompliziert, schnell gemacht und lässt sich wunderbar an den eigenen Geschmack anpassen.

Ich greife besonders gern zu selbst gemachter Cashewmilch, wenn ich keine Lust auf unnötige Zusätze habe oder einfach selbst entscheiden möchte, wie süß, wie cremig oder wie pur meine Pflanzenmilch am Ende sein soll. Im Kaffee nutze ich sie eher schlicht, für Porridge oder Smoothies darf sie gern etwas milder und runder schmecken. Für mich ist sie deshalb eine der unkompliziertesten Möglichkeiten, pflanzliche Milch selber zu machen.

Cashewmilch selber machen

Warum ich Cashewmilch so gern mag

Im Vergleich zu anderer Nussmilch fühlt sich Cashewmilch bzw. Cashewdrink für mich besonders alltagstauglich an. Sie schmeckt von Natur aus weich und vollmundig und passt dadurch zu ganz unterschiedlichen Rezepten. Außerdem lässt sie sich wunderbar variieren. Mal mache ich sie pur, mal mit etwas Vanille, mal mit einer kleinen Prise Zimt. Und wenn ich Lust auf eine leicht süßliche Variante habe, gebe ich einfach ein bis zwei Datteln dazu.

Gerade das macht dieses Rezept für mich so wertvoll: Es ist nicht nur eine Alternative aus dem Kühlschrank, sondern etwas, das ich wirklich an meinen Alltag anpassen kann. Wenn ich es neutral haben möchte, lasse ich die Süße weg. Wenn ich die Cashewmilch pur trinken oder für Kinder zubereiten möchte, darf sie etwas milder und sanfter schmecken.

Zutaten für mein Cashewmilch Rezept

Für etwa 500 bis 600 ml Cashewmilch nehme ich:

Optional:

  • etwas Vanille
  • etwas Zimt
  • etwas mehr Wasser, wenn ihr die Cashewmilch dünner mögt

Ich finde diese Menge im Alltag praktischer als ein Mini-Rezept für nur ein Glas. So hat man direkt genug für Kaffee, Müsli, Porridge oder einen Smoothie.

Zubereitung

Wenn ich einen guten Mixer benutze, gebe ich einfach alle Zutaten direkt hinein und mixe alles so lange, bis eine möglichst feine, cremige Flüssigkeit entsteht. Das dauert je nach Gerät meist nur kurz. Falls euer Mixer nicht ganz so leistungsstark ist, könnt ihr die Cashewkerne vorher für zwei bis vier Stunden in Wasser einweichen. Danach gießt ihr das Wasser ab und mixt die Cashews mit frischem Wasser weiter. So wird die Cashewmilch meist noch feiner.

Wenn ich die Milch besonders glatt haben möchte, gieße ich sie am Ende noch durch ein sehr feines Sieb oder einen Nussmilchbeutel. Bei Cashewmilch ist das aber aus meiner Sicht kein Muss. Gerade wenn alles gut gemixt wurde, ist sie oft schon so cremig, dass ich mir diesen Schritt spare. Am liebsten trinke ich sie gut gekühlt, verwende sie im Porridge oder rühre sie in Smoothies ein.

Cashewmilch selber machen

Cashewmilch selber machen mit eingeweichten Cashews?

Das ist für mich eine der wichtigsten Fragen bei diesem Rezept. Die kurze Antwort: nicht unbedingt. Cashews sind weicher als viele andere Nüsse, deshalb funktioniert Cashewmilch oft auch ohne langes Einweichen sehr gut. Wenn ihr einen starken Mixer habt, könnt ihr euch diesen Schritt häufig sparen und die Milch wirklich spontan machen.

Trotzdem kann Einweichen sinnvoll sein. Vor allem dann, wenn euer Mixer eher schwächer ist oder ihr eine besonders feine Konsistenz möchtet. Ich finde es deshalb hilfreich, im Beitrag beides abzudecken: die schnelle Alltagsversion ohne Einweichen und die etwas sanftere Variante für einfachere Geräte.

Muss man Cashewmilch sieben?

Auch hier würde ich es bewusst entspannt formulieren: Ihr könnt, müsst aber nicht. Genau das ist für mich einer der großen Vorteile von Cashewmilch. Während Mandelmilch oft deutlich mehr Rückstände hat, wird Cashewmilch meist ohnehin schon sehr cremig. Wenn ich sie pur trinken möchte, gieße ich sie manchmal noch durch ein feines Sieb. Für Kaffee, Porridge oder zum Backen spare ich mir diesen Schritt oft komplett.

Ich würde diesen Punkt im Artikel auf jeden Fall drinlassen, weil viele Leser genau danach suchen. Gleichzeitig nimmt es Druck raus, wenn klar wird: Cashewmilch selber machen darf einfach sein.

So schmeckt Cashewmilch besonders lecker

Ich mag die Basisversion schon sehr, aber noch besser finde ich kleine Abwandlungen. Wenn ich eine etwas süßere Cashewmilch möchte, nehme ich zwei weiche Datteln. Für eine purere Variante lasse ich sie einfach weg. Ein wenig Vanille macht die Milch runder, Zimt wirkt gerade im Herbst sehr stimmig und mit etwas mehr Wasser wird die Konsistenz leichter.

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass ihr mit einer einfachen Basis startet und dann ganz in Ruhe schauen könnt, was euch am besten schmeckt. Genau solche Rezepte mag ich besonders, weil sie nicht starr sind, sondern im Alltag mitwachsen.

Wofür ich selbst gemachte Cashewmilch verwende

Ich nutze Cashewmilch am liebsten für Porridge, Smoothies, Overnight Oats oder einfach pur gekühlt. Auch im Kaffee funktioniert sie gut, wenn ich sie eher neutral halte. Für süße Frühstücksrezepte finde ich sie besonders schön, weil sie von Natur aus cremig wirkt und ein bisschen mehr Fülle mitbringt als manche andere pflanzliche Milch.

Gerade wenn man ohnehin öfter pflanzliche Alternativen verwendet, ist selbst gemachte Cashewmilch für mich eine schöne Ergänzung. Sie ist schnell gemacht, lässt sich gut anpassen und fühlt sich im Alltag einfach nach einer kleinen, aber feinen Verbesserung an.

So bewahre ich Cashewmilch auf

Ich fülle die fertige Cashewmilch immer in eine saubere Glasflasche oder in ein gut verschließbares Glas und stelle sie direkt in den Kühlschrank. Vor dem Trinken schüttle ich sie noch einmal kurz, weil sich die Bestandteile mit der Zeit etwas absetzen können. Am liebsten mag ich sie frisch oder innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage.

Gerade bei selbst gemachter Pflanzenmilch finde ich es angenehm, eher kleinere Mengen zu machen. So bleibt alles frisch und man kann die Cashewmilch immer wieder neu an den eigenen Bedarf anpassen.

Mein Fazit: Cashewmilch selber machen mit diesem Rezept

Wenn ihr Cashewmilch selber machen möchtet, ist dieses Rezept für mich ein richtig guter Einstieg. Es ist einfach, schnell, cremig und lässt sich wunderbar an euren Geschmack anpassen. Genau deshalb mache ich sie so gern: ohne viel Aufwand, aber mit einem Ergebnis, das sich im Alltag wirklich lohnt.

Für mich ist Cashewmilch eine der angenehmsten pflanzlichen Milchalternativen überhaupt. Mild, vielseitig und deutlich unkomplizierter, als viele zuerst denken. Und genau deshalb würde ich sie jederzeit wieder selbst machen.

Habt ihr schon einmal Nussmilch selbst gemacht? Welches ist eure liebste vegane Milch?


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2 Kommentare

Fräulein Immergrün 17. März 2016 - 7:49 p.m.

mmmh, das klingt lecker! Und vor allem ist die Menge auch völlig ausreichend! Danke fürs Teilen :)

Antworten
Elisabeth 18. März 2016 - 6:35 p.m.

Sehr gerne! :)

Antworten

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