Startseite Fair Fashion Weil die inneren Werte zählen! Mein veganer Wintermantel aus Kapok

Weil die inneren Werte zählen! Mein veganer Wintermantel aus Kapok

von Elisabeth

Meine Daunenjacke hat bereits 2017 ihr zeitliches gesegnet. Ich habe diese acht oder neun Winter getragen, bevor sie ordentlich an Daunen verloren und sich ziemlich abgenutzt war. Im letzten Jahr, während meiner Schwangerschaft, hätte sie mir eh nicht mehr gepasst und ich hatte das Glück, die Zweitjacke von meiner Schwiegermutter ausgeliehen zu bekommen – so musste ich nicht für ein Jahr extra eine Jacke kaufen. Für dieses Jahr musste also eine Neue her. Vor einigen Wochen war es dann soweit: Ich habe mich für eine neue Winterjacke entschieden, die ich euch mit all ihren Vorzügen unbedingt vorstellen möchte. 

Schwarz, lang, nachhaltig & vegan – so muss mein Wintermantel sein

Bevor ich auf den Neuzugang in meinem Kleiderschrank eingehe, erzähle ich noch ein wenig dazu, was mir bei einer Winterjacke wichtig ist: Seit meiner Nierenentzündung vor vielen Jahren stand eines fest: Nie wieder eine zu kurze Winterjacke! Das waren die Schmerzen meines Lebens kann ich euch sagen! Deshalb setze ich seitdem auf Winterjacken, die irgendwo zwischen Oberschenkel und Knie enden. Da ich nicht mehrere Winterjacken, sondern lediglich eine besitze, muss die Farbe zu allem passen. Schwarz ist für mich hierbei die beste Lösung, die ich gerne mit farbigen Accessoires aufpimpe. Praktische Taschen, am besten mit Reißverschluss – auch innen –, sowie eine Kapuze, sind mir ebenfalls wichtig. Neben der Optik und den praktischen Aspekten, zählen für mich natürlich auch die inneren Werte, also, dass es sich um eine nachhaltige Winterjacke handelt. 

Der vegane Wintermantel von ThokkThokk

Fündig geworden bin ich bei dem deutschen Label ThokkThokk. Dieses produziert seit 2007 nachhaltige Kleidung für Männer, Frauen und Kinder. Alles wird unter fairen Arbeitsbedingungen und aus nachhaltigen Materialien hergestellt. Das für seine Street Styles bekannte Label bietet in diesem Winter schlichte, vegane Jacken und Mäntel an. Hier könnt ihr euch alle Modelle ansehen.

Statt Daunen von Enten oder Gänsen setzt das junge Unternehmen auf Kapok, das auch als Pflanzendaune bezeichnet wird. Die Kapokfaser wird aus der Frucht des Kapokbaumes hergestellt und soll ähnliche Eigenschaften wie Daunen mit sich bringen. Also vor allem warm halten und gut isolieren. Bei Instagram könnt ihr euch die Kapokfrucht mal ansehen. Vorteil von Kapok ist außerdem, dass das Material besonders leicht ist. Wenn ihr schon einmal andere vegane Wintermäntel aus Baumwolle und Co. in der Hand gehalten habt, wisst ihr, dass diese ein ganz schönes Gewicht mit sich bringen. Weiterhin kommt in den Jacken und Mänteln Polyester aus recycelten Plastikflaschen zum Einsatz, die die Jacken besonders strapazierfähig machen. Damit aber nicht genug: Pro verkaufter Jacke pflanzt ThokkThokk einen Baum, woran euch die Aufschrift auf der Innenseite der Jacken und Mäntel erinnert. 

Ein Mantel für alles 

Ich bin wirklich happy, den Mantel gefunden zu haben, da dieser so gut wie alle meine Ansprüche erfüllt, die ich eingangs genannt habe. Kombinieren kann ich ihn sowohl sportlich als auch chic, die Taschen bieten viel Stauraum, er ist leicht und einfach perfekt für jeden Tag, sodass ich ihn momentan rauf und runter trage. Ob mich die Kapok-Füllung so warm hält, wie ein Daunenmantel, wird sich noch zeigen. Ich denke, da es sich um eine Kapok-Polyester-Mischung handelt, wird mich der ThokkThokk-Wintermantel nicht ganz so wärmen wie meine alte Jacke mit Daunenfüllung, aber sicher vergleichbar wie eine Jacke mit Daunen-Polyester-Füllung. Da wir hier aber schon seit Jahren keinen sibirischen Winter mehr erleben, ist das für mich vollkommen ok und zur Not ziehe ich lieber einen zweiten Pullover an, als nicht zu wissen, ob für meinen Mantel Tiere gequält worden.

Mein Outfit im Detail

Endlich ein (veganer) Wintermantel den ich empfehlen kann! Kennt ihr die Marke oder das Material Kapok? Wie gefällt euch mein Exemplar?

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6 Kommentare

Michaela 25. November 2019 - 7:39 am

Gut, dass du das Gewicht ansprichst. Ich hatte mal eine Jacke von Hoodlamb in der Hand, die mir allerdings viel zu schwer war. Btw: Das Outfit sieht mega aus! Lg

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Elisabeth 25. November 2019 - 10:58 pm

Du sagst es, dessen war ich mir vorher auch gar nicht bewusst! Und danke für das Kompliment :)Lg

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Quynh 25. November 2019 - 11:09 am

Hallöchen,
ich liebäugel auch schon länger mit diesem Mantel, da ich aber noch zwei einwandfreie Daunenmäntel habe warte ich noch ein bisschen. Zumal es noch nicht allzu viele Erfahrungsberichte bzgl. des Wärmehaltevermögens gibt. Mich würde noch interessieren wie viele Taschen es gibt? Du schreibst oben, dass dir das wichtig ist aber hast nur geschrieben, dass die Thokk Thokk Variante genug Stauraum bietet. Ein paar mehr Details dazu hätten mich noch interessiert. Ich habe mittlerweile auch zu schätzen gelernt wie praktisch zum Beispiel eine kleine Tasche am Ärmel oder innen drin sein kann. LG

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Elisabeth 25. November 2019 - 11:03 pm

Hey, auf das Wärmeverhalten bin ich auch gespannt. Bei wirklich kalten Temperaturen konnte ich meinen Mantel ja noch nicht testen. Aber ich denke, dass er jenseits von Null Grad an seine Grenzen stoßen wird (wobei das natürlich immer ein sehr individuelles Gefühl ist). Wenn du aber noch zwei Daunenjacken hast, bist du ja eigentlich bestens ausgestattet. Wahrscheinlich willst du dann langfristig auf eine vegane Variante umsteigen, oder?
Stimmt, zu den Taschen hab ich gar nichts mehr geschrieben: Es gibt zwei Außentaschen, die mit Reißverschluss verschlossen werden können sowie zwei Innentaschen, von denen eine ebenfalls einen Reißverschluss besitzt. Für mich bieten diese mehr als genug Stauraum. Lg

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Andrea P. 27. November 2019 - 6:08 am

Liebe Elisabeth,

ich bin begeistert. Weder Marke noch Material kannte ich bisher. Dir steht der Mantel sehr gut, jetzt bin ich noch auf deine Erfahrungen bezüglich des Wärmeverhaltens gespannt. Meine Winterjacke ist für dieses Jahr noch in Ordnung, aber für die Zukunft merke ich mir Thokk Thokk. Ach ja, die Innentaschen brauche ich auch unbedingt, die fehlen mir gerade.

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Elisabeth 7. Dezember 2019 - 11:54 pm

Hallo Andrea, vielen Dank für dein positives Feedback. Also bei den momentanen Temperaturen so um die 5 Grad trage ich zum Beispiel Top und Pulli oder zwei dünne Longshirts unter der Jacke, was mir ausreicht, ohne zu frieren. Wenn es kälter wird, muss aber auf jeden Fall noch eine Schicht her 🙂 Lg

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