Startseite Unterwegs & Persönliches Mehr Panorama geht nicht – Mein Aufenthalt im Biohotel Grafenast

Mehr Panorama geht nicht – Mein Aufenthalt im Biohotel Grafenast

von Elisabeth

Wie ihr wisst, habe ich meinen diesjährigen Sommerurlaub in Österreich verbracht. Wir sind ein wenig herumgereist, sodass ich mehrere Gegenden kennen (und lieben) gelernt habe. Zuerst waren wir in Leogang im Biohotel Rupertus und anschließend in Innsbruck. Den letzten Teil unserer Reise verbrachten wir im Biohotel Grafenast in Tirol, das ich euch heute näher vorstellen möchte. 

Pressereise

111 Jahre Naturhotel Grafenast 

Beim Hotel Grafenast handelt es sich um ein Bio-Hotel – vom Essen, über die Einrichtung bis zur Kosmetik ist also alles ökologisch. Wer zuhause nachhaltig lebt, kann dies im Hotel Grafenast ebenfalls tun. Das 111 Jahre alte Holzhaus ist gemütlich im Chalet-Stil eingerichtet und wird als Familienbetrieb in fünfter Generation von Familie Unterlechner geführt. Gelegen ist das Bio-Hotel über dem Tiroler Inntal und überzeugt insbesondere mit genialem Ausblick. Das Foto spricht ja für sich. Jeden Abend könnt ihr hier einen atemberaubenden Ausblick beim Dinner genießen und in die Ferne schweifen. Aber auch tagsüber und beim Frühstück lohnt sich ein Blick heraus bzw. hinunter, der locker bis nach Innsbruck reicht.

Tipp: Unbedingt ein Zimmer mit Talblick buchen, der Blick für die Panoramazimmer ist den kleinen Aufpreis mehr als wert.

Bio-Essen im Hotel Grafenast 

Einer der Hauptgründe in einem Bio-Hotel zu übernachten, ist sicherlich das Essen. Das Team vom Grafenast setzt auf ökologische, vollwertige Kost, die überwiegend auch regional ist. Denn in Tirol finden sich zahlreiche Bio-Bauernhöfe, die vorzügliche Produkte anbauen und herstellen, für die man nicht weit fahren muss. 

Das Frühstück im Hotel Grafenast wird als Buffet angeboten, was ich sehr schätze. Dieses bietet ein überschaubares, aber in jedem Fall ausreichendes Angebot an süßen und herzhaften Speisen. Hier wären die Müsli-Station mit (Soja)Joghurt, frisches Obst und Gemüse, eine tolle Auswahl an Brot und Brötchen (auch glutenfrei), Eier, Aufstriche, Wurst und Käse…

Am Abend gibt es ein 4- bzw. 5-gängiges Menü. Einzelne Optionen können bereits am Frühstückstisch ausgewählt werden. Für Veganer bzw. Vegetarier lässt sich die Küche immer etwas einfallen. 

Abwechslung der Gerichte sowie die Frische der Zutaten haben mich täglich überzeugt. Ob Risotto, Suppe oder Kaiserschmarren – wir haben hier lecker gespeist und sind jeden Abend satt und glücklich ins Bett gefallen. 

Zimmer – einfach natürlich schön

Apropos Bett. Wir hatten zu zwei ein großes Doppelbett, indem wir richtig gut geschlummert haben. Für meinen Sprössling wurde ganz selbstverständlich ein Babybett zur Verfügung gestellt. Auch die Kissen – gefüllt mit Dinkel – waren ein Traum, sodass ich mir am Tag der Abreise sogar noch ein Exemplar davon gekauft habe. Leider war die Verdunklung der Fenster nur semi-gut, sodass ausschlafen nur bedingt möglich war.
Ansonsten wird auch auf den Zimmern, wie im gesamten Hotel, Wert auf Naturmaterialien gelegt. Es gibt viel Holz und schadstofffreie Textilien. Fernseher und W-Lan sucht man dagegen vergeblich, da die Zimmer von Elektrosmog abgeschirmt sein sollen. Das nenne ich mal digital detox. Wer gar nicht auf Internet verzichten kann, wird in der Lobby fündig. 

Sauna & Garten

Bekannt ist das Biohotel sicher auch für seine einzigartige Waldsauna, die ihr auf dem Foto seht. In diesem separaten Holzbau – man möchte fast Baumhaus sagen – befinden sich Sauna und Ruheraum mit genialem Ausblick. Da wir bei rund 30 Grad vor Ort waren, haben wir uns das Saunieren gespart. Im Winter stelle ich mir dies aber traumhaft vor – schwitzen mit Blick auf verschneite Berge und anschließend durchwärmt die Seele baumeln lassen, hach.

Wir haben stattdessen die meiste Zeit draußen an der frischen Luft verbracht. Zum Beispiel im großzügigen Garten mit Hängematte, Schaukel, Spielecke für Kinder und Pool. Letzterer war leider noch nicht gefüllt, da wir kurz vor Saisonbeginn angereist sind. Das war auf jeden Fall super schade, da ein wenig Abkühlung sehr, sehr gut getan hätte.

Grafenast Waldsauna

Ausflugstipp: Wolfsklamm

Auch wenn die Auf- bzw. Abfahrt zum Hotel dank kurvenreicher Straßen etwas beschwerlich ist (zumindest für mich als Stadtkind), lohnt es sich, das Hotel auch mal zu verlassen. Neben den Wanderungen rund um das Hotel bis hoch zum Gipfel (fragt am besten an der Rezeption), haben wir einen Vormittag im Nachbarort Stans verbracht. Dort kann man einen etwa einstündigen Aufstieg zur Wolfsklamm machen – eine Schlucht inklusive Wasserfall. Der Aufstieg ist recht sportlich, aber für alle, die gut zu Fuß sind, definitiv machbar. Oben wird man mit einem Bach mit eiskaltem aber glasklarem Wasser belohnt, an dem man sich ein wenig abkühlen kann. 

Fazit zum Biohotel Grafenast 

Den Aufenthalt im Biohotel Grafenast fand ich sehr angenehm und erholsam. Wahnsinn, was ein paar Tage ohne Technik, der unglaubliche Blick in die Ferne und klare Bergluft ausmachen. Dass der Pool noch nicht in Betrieb genommen wurde, war natürlich ärgerlich. Ansonsten lädt das Hotel aber zum Verweilen ein oder auch als Ausgangspunkt für diverse Aktivitäten in der Gegend. Deshalb empfehle ich das Naturhotel sowohl für Aktive als auch für Menschen, die echte Ruhe suchen und vielleicht sogar zu sich selbst finden wollen.

Grafenast Hotel GmbH
Pillbergstraße 205
6136 Pill
Österreich
www.grafenast.at
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ausblick biohotel grafenast

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2 Kommentare

Andrea 27. Juli 2019 - 8:13 pm

Hotel und Landschaft laden zum Verweilen ein !!!
Diese Art von Urlaub täte mir auch sehr gut !!!
Danke für die schönen Einblicke ‍♀️

Reply
Elisabeth 2. August 2019 - 8:35 pm

Der Urlaub tat auch wirklich sehr, sehr gut! Lg

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