Startseite Ernährung Die gesündeste Blaubeer-Tarte der Welt

Die gesündeste Blaubeer-Tarte der Welt

von Elisabeth

Nachdem ich vor kurzem Bio-Heidelbeeren selbst gepflückt habe und am Tag darauf Family-Besuch erwartet habe, hat es sich wunderbar angeboten, einen Teil meiner Ausbeute für einen Kuchen zu nutzen. Da ich Zucker so gut es geht meide, kommt meine Tarte auch ohne aus. Außerdem ist sie glutenfrei und sowohl für Paleo-Fans als auch für Veganer geeignet. Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten:

Gesunde Blaubeer-Tarte

Ihr benötigt für den Boden:

  • 1 Tasse Datteln (entsteint)
  • 3 Esslöffel Kokosöl
  • 3/4 Tasse Mandelmehl
  • 1/4 Tasse Kokosmehl
  • 1 Prise Reinweinstein Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Vanilleschote
  • 3 Esslöffel Apfelmus (oder Marmelade)
  • Etwas Fett für die Form

Für die Füllung:

  • 1 Dose gut gekühlte Kokosmilch mit wenig Wasseranteil (min. 80%ige Kokosmilch)
  • 1 1/2 Tassen Blaubeeren
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel Ahornsirup
  • außerdem: Mixer, Kuchenform mit 26cm Durchmesser

Blaubeer-Tarte-vegan-paleo-glutenfrei

Zubereitung:

  1. Die Datteln zerkleinert ihr zunächst in einem Mixer, bis sich eine homogene Masse bzw. sehr kleine klebrige Kügelchen ergeben. Anschließend gebt ihr das Kokosöl hinzu, mixed noch kurz weiter und gebt dann alle restlichen Zutaten für den Teig in den Mixer, um alles für weitere 2-3 Minuten vollständig miteinander zu vermengen. In der Zwischenzeit könnt ihr den Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  2. Eure Kuchenform solltet ihr gut fetten, bevor ihr den klebrigen Teig gleichmäßig darin verteilt und an den Rändern 2-3 cm hoch zieht. Anschließend kommt der Boden für 15 Minuten in den Backofen. Wenn er leicht gold-braun geworden ist, nehmt ihr ihn heraus und lasst ihn abkühlen, während ihr euch um die Füllung kümmert.
  3. Die gut gekühlte Kokosmilch muss nun mit der halben Vanilleschote, 1 EL Ahornsirup und etwas Salz leicht aufgeschlagen werden. Verwendet nur Kokosmilch mit einem geringem Wasseranteil (max. 20%). Zur Not könnt ihr das überschüssige Wasser, das sich üblicherweise in den Dosen absetzt, vorher abgießen. (Tipp: Dieses kann noch zum Kochen oder für Smoothies verwendet werden).
  4. Nachdem euer Boden abgekühlt ist, könnt ihr die Kokos-Masse darauf geben und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Jetzt müsst ihr nur noch die Heidelbeeren gleichmäßig darauf verteilen und fertig ist die Blaubeer-Tarte, die sich bei mir übrigens zwei Tage im Kühlschrank gehalten hat.

Hätte ich den Kuchen für mich alleine gebacken, hätte ich wahrscheinlich auf den Ahornsirup im Teig verzichtet, da die Datteln schon eine angenehme Süße bieten. Da die Geschmacksnerven meiner Familie allerdings noch nicht auf zuckerarme Ernährung gepolt sind, habe ich der Tarte diese extra Portion Süße verliehen – und niemand hat den Haushaltszucker vermisst.

Jetzt heißt es: Schnell nachmachen, bevor die Blaubeer-Saison wieder vorbei ist.

vegane-Blaubeer-Tarte

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19 Kommentare

Andrea 16. August 2016 - 10:44 am

Das sieht so unglaublich lecker aus 😀

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Juliy 17. August 2016 - 12:41 pm

Es gibt so viele Blogs mit „gesunden“ Rezepten, die leider dann doch mit Zucker oder so sind. Dein Rezept gefällt mir wirklich gut 🙂 werde ich bestimmtmal ausprobieren!

Reply
Elisabeth 17. August 2016 - 12:51 pm

Danke für deinen lieben Kommentar! Viel Spaß beim Nachmachen. Lg

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Didem 18. August 2016 - 10:28 am

Hi 🙂
Tolles Rezept. Wie fest ist denn aber die Creme?
Wenn ich richtig verstehe, benutzt du also nur das abgesetzte fett in der Dose der Kokosmilch? Stimmt das?

Reply
Elisabeth 18. August 2016 - 10:48 am

Hi, die Creme wird natürlich nicht ganz fest, da sie ja hauptsächlich aus Kokosmilch besteht. Deshalb ist es auch wichtig, dass diese gut gekühlt ist und nicht so viel Wasser enthält. Ich habe die 80%ige Kokosmilch inklusive Wasser verwendet und das hat ganz gut geklappt. Bei 60%iger sollte das überschüssige Wasser aber abgegossen werden. Alternativ kann auch etwas Kokosfett oder Kokosmehl unter die Masse gerührt werden, um diese zusätzlich zu stabilisieren.
Liebe Grüße
Elisabeth

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Melia Beli 19. August 2016 - 11:07 am

Ich bin zwar absolut keine Back-Queenie, aber dieser Kuchen klingt wahnsinnig lecker und sieht auch so aus! Muss ich vielleicht doch mal den Ofen anschmeißen 😉
Allerliebst
Melia Beli

Reply
Gina 20. April 2017 - 11:19 am

Hallo, ich würde das Rezept gerne ausprobieren allerdings ist Mandelmehl so teuer. Kann ich stattdessen einfach nur Kokosmehl nehmen oder es durch etwas anderes ersetzen?

Liebe Grüße
Gina

Reply
Elisabeth 21. April 2017 - 8:27 pm

Hallo Gina, nur Kokosmehl würde ich nicht nehmen – Geschmack und Konsistenz würden definitiv abweichen und das Ergebnis wäre definitiv ein anderes. Generell sollte beim Backen mit Kokosmehl nur etwa 1/4 oder weniger des Mehl-Anteils durch Kokosmehl ersetzt werden. Ich würde es wenn dann ausschließlich mit Mandelmehl versuchen, aber ich bin wie gesagt mit der Mischung aus beidem sehr gut gefahren.
Liebe Grüße
Elisabeth

Reply
Gina 21. April 2017 - 10:25 pm

Hallo Elisabeth, danke für deine Antwort! Ich war einfach mal mutig und habe statt mandelmehl einfach gemahlene Mandeln genommen und der Kuchen ist super lecker geworden! Danke für das tolle Rezept!

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Elisabeth 21. April 2017 - 10:39 pm

Gute Idee! Super, dass es so gut geklappt hat. Ich freue mich schon, wenn wieder Blaubeer-Zeit ist! Lg

Reply
Gina 8. August 2017 - 8:08 pm

Ich backe den Kuchen gerade zum dritten Mal! Er ist einfach unglaublich lecker und auch noch gesund! Ein Traum! Ich würde allerdings allen die keinen leistungsstarken Mixer haben empfehlen nur die Datteln, Apfelmus und kokosöl zusammen in den Mixer zu geben und dann anschließend mit den anderen Zutaten per Hand zu einem Teig kneten. Ansonsten ist das eine sehr zähe Masse im Mixer, die meiner nicht geschafft hat 😉 welchen Mixer hast du denn Elisabeth?
Liebe Grüße
Gina

Reply
Elisabeth 9. August 2017 - 10:38 am

Hallo Gina, lieben Dank für deinen Kommentar. Ich kann mich deiner Empfehlung nur anschließen, da mein Mixer inzwischen leider auch nicht mehr der stärkste ist. Ich habe ein altes Modell von Philips.
Liebe Grüße
Elisabeth

Reply
Petra 9. August 2017 - 12:14 pm

Liebe Elisabeth …
dein Rezept liest sich herrlich!!!
Da ich allerdings Anfängerin in punkto Datteln usw bin eine Frage.
Muss ich die Datteln vorher einweichen?
Ich hoffe auf baldige Antwort, da ich wirklich schon „heiß“ aufs nachbacken bin 😀 .
Liebe Grüße
Petra

Reply
Elisabeth 9. August 2017 - 12:19 pm

Hallo Petra, freut mich, dass es dir gefällt! 🙂 Nein, eingeweicht habe ich die Datteln nicht. Na dann mal viel Freude beim Nachmachen, bevor die Blaubeer-Saison wieder vorbei ist!
Viele Grüße
Elisabeth

Reply
Petra 9. August 2017 - 1:37 pm

Vielen lieben Dank, Elisabeth!!!!
Freu mich schon riesig aufs Nachbacken
Liebe Grüße
Petra

Reply
Messbecher 19. April 2018 - 1:57 pm

Das Rezept klingt super. Perfekt wäre es wenn die Mengenangaben in Gramm statt in Tassen erfolgen würden. Für „Tasse“ gibt es leider diverse Interpretationen. Aber selbst bei Angaben wie „3 Esslöffel Kokosöl“ ist es schwierig ohne Grammangabe zu arbeiten, da auf Grund seiner meist festen Konsistenz *sehr* unterschiedliche Mengen dabei (beim „löffeln“) heraus kommen können – im Gegensatz zum Ahornsirup z.B.

Danke

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Elisabeth 21. April 2018 - 11:01 am

Hey, solange die Tassen immer die selbe Größe haben, ist das ja nicht so problematisch 😉 Orientiere dich am besten an der amerikanischen Maßeinheit „cups“ – 1 cup = 236 ml.

Viele Grüße
Elisabeth

Reply
Messbecher 24. April 2018 - 4:02 pm

Dank dir, wird gemacht! Aber du siehst, dass es hier durchaus absolute Unterschiede gibt, denn die deutsche „Tasse“ hat gerade mal das halbe Volumen (s. Wikipedia). Von daher wäre es vielleicht sinnvoll in Zukunft ml/g zu verwenden, damit solche Fragen gar nicht erst aufkommen.

Viele Grüße

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Sandra Jessen 5. Juli 2019 - 3:22 pm

Oh, das sieht so köstlich aus.. das muss ich probieren.. Danke für das tolle Rezept..

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