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Mein Umstieg auf Naturkosmetik

von Elisabeth

Da mein Freund jahrelang unter Neurodermitis litt, waren kortisonhaltige Cremes sein ständiger Begleiter. Wer sich einmal mit den Nebenwirkungen von Kortison beschäftigt, weiß, dass das keine Dauerlösung ist. Ohne ging es aber scheinbar auch nicht, da gerötete und juckende Stellen nicht auszuhalten waren. Auch schuppige Kopfhaut gehörten sowohl zu seinem als auch zu meinem Alltag, die ich allerdings fleißig mit einer täglichen Portion Head and Shoulders bekämpfte und damit mehr oder weniger gute Erfolge erzielte. Da die Haut meines Freundes nicht besser, sondern vor allem dünner wurde, fingen wir irgendwann an, uns mit Inhaltsstoffen auseinander zu setzen.

Was sind die Alternativen?

Wie geht man vor, wenn man sich gegen schädliche Inhaltsstoffe entscheiden möchte? An einen richtigen Umstieg auf Naturkosmetik war damals noch nicht zu denken. Ich wollte lediglich Produkte kaufen, die nicht „schädlich“ sind. Musste ich mich also wirklich ab sofort mit jedem einzelnen Inhaltsstoff befassen? Wo finde ich Information dazu und wo findet man überhaupt gute Produkte? Puh, ganz schön kompliziert. Diese und ähnliche Gedanken gingen mir damals durch den Kopf.

Nach ersten Recherchen beschloss ich zunächst auf die Inhaltsstoffe Sodium Lauryl Sulfate und Sodium Laureth Sulfate sowie auf Silikone zu verzichten.

Da ich bis dato lediglich Schuhe und Bücher im Internet bestellt hatte, waren mir Onlineshops für Kosmetik bzw. ausschließlich für Naturkosmetik, fremd. Also ging ich in die Drogerie. Meine erste Anlaufstelle war Weleda – diese Produkte gab es ja schon als ich Kind war. Ich weiß noch, dass meine Mutter auf die Produkte geschworen hat. Da ich mein Schuppenproblem weiterhin bekämpfen wollte, griff ich zum Rosmarin Shampoo von Weleda, das ich und mein Freund dann mehrere Wochen verwendet haben. Erst viel später entdeckte ich in der Inhaltsstoffliste Sodium Laureth Sulfate. Wie konnte das passieren? Ich dachte, bei Weleda ist auf gute Inhaltsstoffe Verlass. Pustekuchen. Inzwischen hat Weleda das Shampoo übrigens aus dem Sortiment genommen. Es mussten also neue Produkte her und ich ging wieder in die Drogerie. Lavera und Alverde waren jetzt meine erste Wahl, was ich schnell bereute, da ich mit deren nicht zurecht kam.

Es war so schrecklich

Der Umstieg weg von meinen geliebten konventionellen Produkten zu den Shampoos aus dem Naturkosmetik-Bereich habe ich wirklich negativ in Erinnerung. Meine Schuppen wurden nicht weniger, meine Haare fetteten mindestens genauso schnell nach, außerdem fühlten sie sich nach der Haarwäsche nicht richtig sauber an, sie sahen stumpf aus und außerdem juckte meine Kopfhaut. Na toll. Die Neurodermitis von meinem Freund war nach etwa einem Jahr Shampoo-Prozedur zwar nahezu verschwunden, aber mir juckte den ganzen Tag der Kopf. Das war irgendwie nicht das, was ich wollte.

Natürlich war ich nicht standfest

Da ich mehr schlechte als gute Erfahrungen machte, habe ich mir wieder ein konventionelles Produkt gekauft und es abwechselnd mit Naturkosmetik verwendet. Damit habe ich mich recht gut gefühlt. Natürlich nicht lange. Denn mein Interesse für Inhaltsstoffe blieb weiter bestehen. Ich sah diverse Dokumentation über aggressive Tenside und krebserregende Stoffe in Kosmetika und fing an, mich auch in anderen Bereichen des Lebens mit Inhaltsstoffen und Herstellungsverfahren auseinanderzusetzen. Als wir dann auch noch umgezogen sind und anfingen, im Bioladen einzukaufen, konnte ich es einfach nicht mehr mit mir selbst vereinbaren, konventionelle Pflegeprodukte zu verwenden. Zwischen dem Absetzen diverser Kortisoncremes und dem ersten Weleda-Shampoo bis zum Umzug und ersten Einkäufen im Bio-Laden lagen übrigens ungefähr zwei Jahre! Wahnsinn oder?

Umstieg auf Naturkosmetik – meine Erfahrungen

Im Bioladen wurde ich fündig

Wenn ich eh im Bioladen einkaufe, kann ich auch meine Kosmetik hier besorgen. Dann werde ich zumindest nicht von „schlechten“ Produkten abgelenkt. Nach ein paar weiteren Shampoos, die ich getestet habe, bin ich bei der Marke Khadi gelandet, deren Shampoos ich untereinander abgewechselt habe. Parallel habe ich angefangen, meine Haare mit Pflanzenhaarfarbe zu färben, wodurch auch die nötige Portion Pflege gewährleistet war. Mit dieser Routine war ich lange zufrieden, bis mich allerdings die Lust und das Interesse packte, weitere Marken und Produkte auszuprobieren. Da es meine Haare jetzt gewohnt sind, ohne Silikone, aggressive Tenside und sonstige schädliche Inhaltsstoffe auszukommen, nehmen mir weder meine Haare noch meine Kopfhaut einen Shampoo-Wechsel übel. Einige meiner liebsten NK-Shampoos habe ich euch bereits hier vorgestellt.

Ich könnte jetzt noch ewig darüber berichten, wie ich auch meine anderen Pflegeprodukte sowie Dekoratives auf Naturkosmetik umgestellt habe, aber das würde definitiv diesen Artikel sprengen. Sagt mir aber gerne, ob euch das ebenfalls interessiert.

Mit diesem Artikel will ich euch lediglich zeigen, dass mein Umstieg auf Naturkosmetik alles andere als leicht war und mindestens zwei Jahre gedauert hat. Zwar war das ein langer und nervenaufreibender Weg, aber es hat sich definitiv gelohnt: Die Neurodermitis meines Freundes ist so gut wie gar nicht mehr vorhanden und ich habe meine Schuppen auch im Griff.

Zum Abschluss habe ich noch 5 Tipps, die euch beim Umstieg helfen

1. Nicht alles auf einmal
Bei mir hat es mit Shampoo angefangen, was bereits ein riesiger Akt für mich war. Hätte ich von Anfang an alle meine Produkte umstellen wollen, wäre ich ganz sicher gescheitert.

2. Bleibt dran
Es kann und wird Wochen oder sogar Monate dauern, bis sich euer Körper auf die veränderten Rezepturen der Produkte einstellt.

3. Naturkosmetik ist nicht automatisch verträglich
Auch bei Naturkosmetik kann es sein, dass ihr verwendete Inhaltsstoffe nicht vertragt. Zum Beispiel mit ätherischen Ölen oder einer großen Menge Alkohol, die in manch günstigem Naturkosmetik-Produkt vorkommt, haben viele Menschen Probleme.

4. Ausprobieren, aber bitte nicht ständig wechseln
Klar, das Entdecken und Ausprobieren neuer Marken ist spannend und macht Spaß. Wenn ihr aber empfindliche Haut habt, solltet ihr eure Pflege nicht ständig neu erfinden.

5. Naturkosmetik kann auch nicht alles
Bei Hautproblemen zählen nicht nur die äußeren Einflüsse. Auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist für ein gesundes Hautbild essentiell. Fragt euch also mal unabhängig von eurer Kosmetik, was ihr eurem Körper sonst noch „antut“.

Verwendet ihr ausschließlich NK? Wie lange hat euer Umstieg auf Naturkosmetik gedauert? Habt ihr zwischenzeitlich auch ans Aufgeben gedacht?

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17 Kommentare

strawberrymouse 24. September 2015 - 10:57 am

Ich habe ebenfalls mit Shampoo angefangen, weil meine Kopfhaut extrem zickig auf konventionelle Tenside reagiert hat. Mein Umstieg hat auch eine Weile gedauert, was aber vor allem an meiner Unwissenheit lag und dem naiven Glauben, dass mit NK alles besser wird. Wird es nicht, wenn man nicht grundsätzliche Hautpflege-Basics beachtet. Zwar ist NK vom Umweltaspekt her besser, aber nicht automatisch sind synthetische Inhaltsstoffe schlecht und nicht immer werden „natürliche“ Stoffe gut vertragen. Haut ist eben individuell. Inzwischen habe ich auch wieder ein paar KK-Produkte eingeschlichen, weil es einfach nichts ähnlich Verträgliches im NK-Bereich gibt. Damit ist meine Haut jetzt wirklich gut geworden. Nur an der Kopfhaut arbeite ich immer noch^^

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Elisabeth 27. September 2015 - 6:18 am

Ich glaube, bei vielen beginnt der Umstieg mit dem Shampoo. Dass Naturkosmetik automatisch verträglicher ist und damit alles besser wird, ist natürlich ein Trugschluss. Aber ich komme inzwischen wirklich gut zurecht.

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Nancy 26. September 2015 - 11:22 am

Ich persönlich benutze 50% Naturkosmetik und 50% konventionelle Kosmetik. Silikonfreies Shampoo nehme ich schon seit ich 18 geworden bin, also mittlerweile fünf Jahre. Ich beschäftige mich schon immer mit Inhaltsstoffen, und stelle derzeit auf reizarme Naturkosmetik um.
Liebe Grüße
Nancy 🙂

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Elisabeth 27. September 2015 - 6:20 am

Jaja, mit den Silikonen fängt es meistens an… 😉 Wenn du mit 50/50 gut zurecht kommst, ist das doch ein tolles Resultat. Der Umstieg auf reizarme Produkte ist dann ja auch nochmal eine Hürde. Hierfür muss man sich definitiv gründlich mit den Inhaltsstoffen befassen.

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Fräulein Immergrün 26. September 2015 - 8:48 pm

Liebe Elisabeth,
ich kann deinen Weg gut nachvollziehen. Ich habe gefühlt ewig gebraucht und 1000 Marken probiert. Und selbst jetzt, habe ich noch nicht meinen perfekten Weg gefunden. Aber so kommt man in den Genuss, verschiedene Produkte auszuprobieren 😉

Ich glaube dennoch, dass viele denken, dass es mit „irgendwie NK“ schon gut wird. Dem ist aber nicht so und es ist auch in NK viel Müll enthalten. So versuche ich möglichst reizarme Produkte in der Gesichtspflege zu verwenden. In der Kosmetik sind mir vor allem vegane und vegetarische Produkte wichtig.
So muss eben jeder seinen Weg finden. Eine Pauschalisierung ist eigentlich nicht möglich.

Grünste Grüße

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Elisabeth 27. September 2015 - 6:24 am

Das sehe ich auch so: Es gibt nicht den einen richtigen Weg oder die richtigen Produkte für jeden. Das ist auch etwas, das ich erst erkennen musste.
Das Ausprobieren neuer Produkte schätze ich mittlerweile sehr 😉 Ich greife auch immer öfter zu reizarmen Produkten, aber (noch) nicht ausschließlich.
Liebe Grüße

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FashionqueensDiary 27. September 2015 - 7:09 am

Ich kann mich deinen Tipps nur anschließen. Der Umstieg ist nicht einfach und kann sich wirklich über Monate erstrecken. Gerade im Haarbereich bin auch ich noch nicht „angekommen“. Ich nutze von Alverde ein Shampoo welches mir eigentlich ganz gut gefällt, meine Haare auf Dauer aber austrocknet und bisher noch nicht so richtig von NK-Kuren oder Ölen wieder behoben werden konnte. In den Punkten Gesichts- und Bodypflege bin ich aber super zufrieden und kann mir eigentlich gar nicht mehr vorstellen, auf KK-Produkte zurück zu wechseln 🙂

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Elisabeth 28. September 2015 - 3:28 pm

Hach, es freut mich immer wieder, solche „Erfolgsgeschichten“ zu hören 🙂

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Lena 5. Oktober 2015 - 8:52 am

Ich denke es liegt vor allem daran, dass Naturkosmetik nicht gleich Naturkosmetik ist.

Da wird teilweise auch auf eine Welle aufgesprungen.

Richtig glücklich wird man wohl auch erst, wenn man sich mit den Inhaltsstoffen befasst.
Und ausprobiert was gut bekommt.

Ich verwende selbst mittlerweile bei mir nur äußerst puristisch überhaupt Kosmetik.
Die Haare wasche ich meist nur mit Wasser und spüle mit Essigwasser.
An die Haut kommt natives Sesamöl.
Und wenn ich mich schminke, dann mit Mineral MakeUp.
Ich liebe Kosmetik. Aber ich selbst vetrage nicht viel.
Und seit ich so puristisch unterwegs bin mit meiner Haut, vertrag ich auch immer mehr mal den Griff zum Lippenstift oder der Creme, wenn es schnell gehen muss.

Schön dass du deinen Weg mit uns geteilt hast.

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prinzessin_paprika 29. Dezember 2017 - 6:05 pm

Jaja, die Neurodermitits. Die hatte mich – mit einem pubertären *ichverbesseredieWelt* Gefühl auch mit 12/13 Jahren gepackt.
Es gab damals noch von Logocos hergestellte Alverde-Produkte mit Lanolin, Hydrolaten im dm. Das war jahrelang meine Rettung. Ich und meine Haut liebten die schweren Rezepturen und die sanften kräuterigen Düfte der Produkte. Leider gab es eine Neuorientierung von dm/ Alverde und es wechselte die Produktion zu den Dalli-Werken (2007) und was damit in die Regale kam fanden meine Haut und ich schrecklich. Also nahm ich was meine Haut halbwegs vertrug und mein Geldbeutel leisten konnte.
Ich testete dann – gerade während der Studizeiten halbwegs im Rahmen des Möglichen – was mir an NK in die Hände fiel. Bis heute liebe ich deshalb den Geruch der Basis-Reihe von Lavera – denn es war auch eine spannende Lebensphase für mich. Eine Zeit gab es Minimalismus und dann kam eine sehr seltsame hedonistische Lebensphase – es war mir auch schlichtweg egal, was ich da auf meine Haut schmierte und in den Abfluss spülte – es musste mir einfach nur gefallen und die Haut sollte gut aussehen…bunt und teilweise auch stark duftend. Auch wenn ich den Naturkosmetik-Markt und seine Veränderungen immer und teilweise kritisch weiterhin beobachtet habe.
Mittlerweile bin ich am „Mischen“ und Aufbrauchen verschiedener Produkte, meine Bedürfnisse und die meiner Haut haben sich gewandelt (wer weiß, ob ich die ersten Alverde Rezepturen noch so gut vertragen würde?) und ich teste gerade vorsichtig möglichst reizfreie NK.
Spannende Phase, spannende Reise – auf jeden Fall werde ich gerade wieder minimalistischer in meiner Lebensführung (inklusive Entrümpelung).
Einen guten Rutsch ins Jahr 2018

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Petra Saibel 8. Januar 2018 - 9:01 pm

Hi, ich wünsche euch noch ein Frohes neues Jahr.

Ich habe vor einigen Tagen die Belvide Natur Produkte „Haarmaske“ getestet und ich muss sagen das ich mit dieser sehr zufrieden gewesen bin. Ich habe extra darauf geachtet das keine Silikone oder Parabene enthalten sind. Mein Haar lässt sich das erste mal ohne Probleme durchkämmen und fühlten sich sehr geschmeidig und Natürlich an.

Wünsche euch ein schönen Tag.

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Kate 21. Juni 2018 - 5:47 pm

Hallo Elisabeth und die Kommentatorinnen oben, vielen Dank für eure Schilderungen! Umstellung auf NK ist wirklich nicht leicht. Ich hab vor einigen Jahren mal Hals-über Kopf aufgrund diverser Allergien und Unverträglichkeiten auf „Natur/Bio/Organic“ umgestellt und zwar von heute auf morgen und alles, also Kosmetik, Lebensmittel, Waschmittel und Putzzeug. Hui. Das war ganz schön anstrengend und ich hab da auch erst allmählich kapiert, dass NK und „reizarm“ ab und an zwei völlig verschiedene Dinge sein können. Leider auch, dass hochpreisig und hochwertig auch nicht immer zusammen gehen. Mittlerweile bin ich ein ganzes Stück weiter und zum Glück auch wieder gesünder. Nachdem sich alle meine T-Shirts von Schwarz, Weiß, Rot und Dunkelblau in eine Art Schmutzgraubraun verwandelt hatten, bin ich beim Waschmittel wieder auf „herkömmlich“ zurück. Lebensmittel hingegen sind immer noch ausschließlich bio, Putzmittel ebenfalls (Sanfte Reinigung mit Essig und dann noch ein paar „Frosch“ Produkte sind wunderbar). Nur Kosmetik ist der komplizierte „Mischbereich“ geworden/geblieben. Meinen Haaren widerstrebt nach einiger Zeit bisher jegliches NK Produkt, egal ob Alverde, Lavera oder Less is more (sauteuer und juckt … ). Irgendwann sind die Haare strohig/spröde und mit Lotion „angeklatscht/matschig“, locker und luftig werden sie leider immer noch am besten mit den Shampoos von Garnier (ja, ich weiß :/ ) und – immerhin – John Masters Organics Rosemary-Peppermint Spülung (wobei JMO auch nicht ganz echt bio ist). Und meine Gesichtspflege ist nach wie vor Avene (auch nicht ganz bio).
Dafür ist mein absolutes Natur-Highlight das Körperöl von „Kahina giving Beauty FEZ Body Serum“ (nicht umfallen, wenn ihr den Preis lest, aber es lohnt sich und ist echt ergiebig, auch wenn ich beim Zahlen jedes mal die Augen schließen muss). Ansonsten verschmiere ich auch viel Weleda, ab und an auch Dr. Hauschka, aber da spare ich dann lieber wieder für Kahina. Esse hat auch eine super Body Lotion und für den Sommer mag ich gerne „Abslution – Soin du Corps“ als leichte Bodylotion. An Alverde habe ich mich bisher noch nicht gewagt, ich fürchte die Düfte … also den Geruch, nicht die Wirkung, aber vielleicht probiere ich mal was aus.
Duschgele mag ich am liebsten von Grown Alchimist, Lederhaas (ja, ist für Männer, aber ein bißchen herb mag ich ab und zu ganz gern) oder Weleda. Was ich gerne mal probieren möchte, ist das viel gelobte Dr. Bronner’s aber ich müsste im Internet bestellen und wenn es mir dann nicht liegt, habe ich gleich wieder so viel zu Hause, daher zögere ich da noch.
An dekorativer Kosmetik habe ich bisher Bobbi Brown benutzt, aber da brauche ich echt wenig (im Grunde nur ein bißchen Puder und einen Augebrauenstift, sowie Lippenstifte). Inzwischen probiere ich bei Neukäufen gerade alles aus, was Du hier auf dem Blog empfiehlst, Elisabeth. Allerdings brauche ich da so wenig, dass es noch ein bißchen dauert, bis ich wirklich von Erfahrungen berichten kann. Eigentlich würde ich gerne Fingernägel lackieren, aber egal ob KK oder NK Lack und Nagellackentferner, mein Nägel splitten sich (vermutlich durch den Entferner) derart, dass ich davon einfach wieder abgekommen bin. Natur und gepflegt sieht einfach besser aus, als bunt und splissig.
Soweit der Stand, ich bin wirklich froh, dass ich dein Blog gefunden habe und ich lese mit großem Vergnügen, was du so alles findest, testest und beschreibt. Für deine Mühne hier mal ganz lieben Dank!

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Paula 18. Dezember 2018 - 12:05 pm

Hallo Elisabeth,
schöner Artikel und deine 5 Tipps sind wirklich sinnvoll und die kann ich jeden nur so weitergeben der auf Naturkosmetik wechseln will. Ich selber bin schon vor langer Zeit auf Natur Produkte gewechselt Angefangen habe ich schon vor etwas länger als 1 Jahr mit reinen Natur Produkten. Wie Kokosöl, Roggenmehl und so weiter das hatte mir schon viel gebracht, allerdings sind solche Sachen für mich mit der Zeit einfach zu Zeitaufwendig geworden, weshalb ich mich dann nach längerer Überlegung doch dazu entschieden habe zu Preiswerteren Produkten aus der Naturkosmetik zu greifen. Dabei habe ich viel ausprobiert und ganz besonders haben mir die Produkte von Myrto gefallen. Hier habe auch tolle Produkte für meine Haare gefunden. Ich kann es wirklich jeden Empfehlen das mal auszuprobieren gibt es bei myrto Naturkosmetik.

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Sabine 1. Dezember 2019 - 2:39 pm

Hallo Elisabeth,
habe deine Seite entdeckt. Was bedeutet: Saccharum Officinarum Extract, Lactic Acid und Sulfatet Castor Oil, ist doch bestimmt wieder mal schädlich…LG Sabine

Reply
Sarah van der Mey 3. Februar 2020 - 6:41 pm

Hey du,

Jetzt bin ich gerade auf deine Seite gestoßen bei der Suche nach Erfahrungsberichten beim Umstieg auf Naturkosmetik in der Haarpflege. Ich selbst bin vor 2 Monaten umgestiegen und nehme aktuell noch Alverde her. Ich bin aber total unglücklich mit meinen Haaren und meiner Kopfhaut 🙁 mein Kopf juckt wie verrückt und gefühlt kratze ich mir eine dicke weiße Schicht von der Haut. Schuppen hatte ich auch noch nie so schlimm wie gerade. Ich werd mich wohl auch noch durch das Sortiment testen müssen und die Zeit irgendwie versuchen zu überstehen

Danke jedenfalls für den Bericht! Nun fühle ich mich wieder bestärkt nicht aufzugeben! Auf die „bösen“ Produkte zurückzugreifen kommt für mich nicht mehr in Frage.

LG,
Sarah

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Elisabeth 3. Februar 2020 - 10:45 pm

Hallo Sarah, schön, dass du hier her gefunden hast 🙂 Inzwischen habe ich Shampoos gefunden, die gut für mich funktionieren. In diesem Beitrag habe ich darüber berichtet, vielleicht ist das ja noch hilfreich für dich: https://www.elisabethgreen.com/naturkosmetik/shampoo-gegen-schuppen-juckende-kopfhaut/

Lg, Elisabeth

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Tanja Kuhn 6. April 2020 - 8:42 pm

Hallo,
ich mit Mama von drei Söhnen und habe im letzten halben Jahr einfach auch gemerkt das es sowohl mit Inhaltsstoffen in Körperpflegeprodukten so nicht weitergehen kann, ebenso wie Zusatzstoffe in vielen Lebensmitteln. Zudem habe ich einfach Verantwortung für drei Kinder und möchten Ihnen ein Verantwortungsbewusstsein für Ihren Körper und Ihre Umwelt mit auf den Weg geben. Ich stelle nun einfach immer das an Produkten um das leer ist. Ich habe sehr gute Erfahrung gemach mit selbstgemachten Produkten, z. Bsp. Haare waschen mit Roggenmehl. Zu Beginn war ich auch sehr skeptisch aber nach ein paar Mal habe ich mich extrem wohl gefühlt. Rezepte findet Ihr überall im Internet. Auch Körpercreme selbst herstellen ist relativ einfach. So weiß ich immer was drin ist. Lg Tanja

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