Nachhaltigkeit, Naturkosmetik

Haare waschen mit Roggenmehl – meine Erfahrungen

Ja, ihr habt ganz richtig gelesen: Ich habe meine Haare mit Roggenmehl gewaschen. Als ich vor einer Weile über diese Methode gestolpert bin, habe ich mir kurzerhand die Zutat, die ich alternativ auch zum Backen verwenden kann, gekauft und losgelegt. In den letzten Wochen habe ich diese natürliche Haarwäsche mehrmals durchgeführt und möchte euch heute davon erzählen.

Wieso sollte man seine Haare mit Roggenmehl waschen?

Heutzutage leiden knapp 10% der Menschen an Kontaktallergien und sind somit gezwungen, zu möglichst sensitiven Produkten zu greifen. Wie bereits in meinem Artikel über Duftstoffe erklärt, sind eben jene oftmals verantwortlich für diverse Hautprobleme. Zum Glück bieten zahlreiche (Naturkosmetik-)Hersteller Produkte ohne Duftstoffe an. Auch Alkohol, aggressive Tenside und Silikone, werden zunehmend gemieden. Bei besonders sensibler Kopfhaut oder einer Unverträglichkeit, muss deshalb eine Alternative her, die in keiner Weise reizend ist, Kopfhaut und Haare aber dennoch gründlich von überschüssigem Talg und Schmutz befreit. Ich habe selbst eine etwas zickige Kopfhaut, die hin und wieder mit Schuppen reagiert. Deshalb setze ich schon seit Jahren auf Produkte, die mit milden Tensiden reinigen und ohne viel Schnickschnack auskommen. Noch sanfter ist es allerdings, auf alternative Haarwaschmethoden zu setzen, in denen keinerlei Zusätze enthalten sind. Mit Lavaerde – einer anderen no-poo-Methode – bin ich allerdings nicht so gut zurecht gekommen. Umso neugieriger war ich auf das Haarewaschen mit Roggenmehl.

10 Gründe für die Roggenmehl-Haarwäsche:

  1. gut verträglich
  2. keine irritierenden Zusätze
  3. solide Reinigungswirkung
  4. wirkt gegen Schuppen
  5. pflegt Haar und Kopfhaut
  6. ph-neutral
  7. für empfindliche Haut geeignet
  8. vitamin- und mineralstoffreich
  9. vegan
  10. nachhaltige Verpackung
Haare waschen mit Roggenmehl

Haare waschen mit Roggenmehl von dmBio funktioniert bestens

Wieso Roggenmehl?

Roggenmehl ist eine der wenigen Mehlsorten, die zur Haarwäsche geeignet ist. Bei Weizenmehl ist beispielsweise der Gluten-Anteil höher, wodurch das Mehl viel stärker in euren Haaren kleben bleiben würde. Der Vorteil an Roggenmehl besteht außerdem darin, dass es voll mit Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren ist, wodurch ihr euren Haaren gleichzeitig etwas Gutes tut. Unter anderem ist Vitamin B5 enthalten, das entzündungshemmend und feuchtigkeitsbindend wirkt und für empfindliche Haut bestens geeignet ist. Die Haarwäsche mit Roggenmehl ist also gleichzeitig eine Art Haarkur – ganz ohne Beschweren eurer Längen. Des Weiteren wird Roggenmehl in großen Mengen in Deutschland produziert, wandert somit nicht um die halbe Welt und ist zudem preiswert. Roggenmehl besitzt mit 5,5 übrigens den selben PH-Wert wie unsere Haut und bringt sie somit nicht aus dem Gleichgewicht.

Haare waschen mit Roggenmehl – so funktioniert’s

Für mein überschulterlanges Haar verwende ich etwa drei gehäufte Esslöffel Mehl, die ich mit etwas Wasser vermische und mit Hilfe einer Gabel gut miteinander verrühre, bis eine gelartige Konsistenz entsteht. Ich habe gehört, dass man das Mehl vorab sieben oder mehrere Stunden quellen lassen soll, damit sich alles gut miteinander verbindet und nachher keine Klümpchen im Haar zurückbleiben. Ich habe es sowohl mit als auch ohne diese Tipps versucht, konnte aber keinen merklichen Unterschied feststellen. Bei jeder Anwendung habe ich mein Haar einfach gründlich ausgespült, sodass bisher nichts im Haar zurück geblieben ist. Ich kann euch also empfehlen, die Prozedur nicht durch unnötige Vorbereitungen in die Länge zu ziehen.
Die Paste, die beim ersten Versuch etwas zu dickflüssig geworden ist, wie ihr auf dem Foto unten erkennen könnt, gebe ich etappenweise auf mein nasses Haar. Zu dünnflüssig sollte sie allerdings auch nicht werden. Erwartet bitte nicht, dass sich die Mixtur so leicht verteilen lässt, wie ein konventionelles Haarwaschmittel. Auch auf Schaum dürft ihr nicht hoffen. Wenn ihr bereits Naturkosmetik-Shampoos verwendet, kennt ihr das ja. Ich teile mir einzelne Partien ab und gebe etwas von dem „Roggen-Shampoo“ auf meine Kopfhaut und auch etwas in die Längen. Ich habe versucht, es in meine Kopfhaut einzumassieren, aber besonders gut klappt das nicht. Bei der Einwirkzeit habe ich etwas herumprobiert. Optimalerweise bleibt das Gemisch 5-10 Minuten im Haar. Ich habe alles zwischen zwei Minuten (in der Dusche) und 20 Minuten (in der Badewanne) ausprobiert, konnte beim Ergebnis allerdings keinen merklichen Unterschied feststellen. Das Ausspülen klappt besser als gedacht. Trotzdem habe ich meine Haare extra lange ausgespült, um keinen Mehl-Schleier zu riskieren. Wasserverschwendung lässt grüßen. Da sich das Mehl zusammen mit Wasser schnell verflüchtigt, hatte ich bisher nicht das Gefühl, dass dadurch der Abfluss verstopft wird. Bei regelmäßiger Anwendung hätte ich diesbezüglich allerdings Bedenken.

Haare waschen mit Roggenmehl in 5 Schritten erklärt:

  1. Roggenmehl in Bio-Qualität kaufen
  2. mit etwas Wasser anrühren
  3. in Haar und Kopfhaut einmassieren
  4. einwirken lassen
  5. gründlich ausspülen und optional mit saurer Rinse nachspülen
Haare waschen mit Roggenmehl

Die Konsistenz ist etwas zu dickflüssig geworden

Werden die Haare sauber?

Dass meine Haare mit dem Roggenmehl-Shampoo nicht sauber werden, war meine größte Sorge. Die Angst war unbegründet – sie werden sauber. Allerdings ist das natürlich abhängig davon, wie gut ihr die Masse vorher in euren Haaren verteilt habt. Aber das ist bei herkömmlichem Shampoo ja auch nicht anders. Mit dem Mehl ist es nur etwas aufwendiger, wie ich bereits beschreiben habe. Anfangs hatte ich die Schwierigkeit, dass ich die Haare unter meinem Deckhaar nicht gut mit dem Mehl benetzt bzw. diese dabei verknotet habe, sodass diese bei der ersten Anwendung nicht 100% sauber wurden. Jetzt, nach mehreren Anwendungen würde ich sagen, dass sie sauberer sind, als wenn ich meine Haare einmal mit Shampoo wasche, aber weniger sauber, als wenn ich meine Haare zweimal shampooniere, was ich normalerweise mache.

Das Ergebnis überzeugt

Dass die Haare sauber werden, ist die Hauptsache. Außerdem fühlen sie sich weich, genährt und einfach gesund an. Außerdem sind sie deutlich voluminöser. Wenn ihr eure Haare mit Pflanzenhaarfarbe färbt, kennt ihr das Gefühl. Nach einigen Anwendungen hatte ich allerdings ein wenig fliegende Haare. Dem entgegen wirke ich mit einer sauren Rinse. Dazu vermische ich einen Liter Wasser mit zwei Esslöffeln Apfelessig und gebe die Flüssigkeit nach der Roggenmehl-Haarwäsche über meinen Kopf. Einen Unterschied merke ich danach deutlich. Die fliegenden Haare sind passé und außerdem wird dank des Essigs die Schuppenschicht der Haare verschlossen, wodurch sie noch glatter und richtig glänzend werden.

Haare waschen mit Roggenmehl – Ergebnis

Mein Ergebnis nach dem ersten mal Haare waschen mit Roggenemehl

Mein Fazit – Haare waschen mit Roggenmehl funktioniert

Ich bin etwas zwiegespalten. In jedem Fall stellt die Roggenmehl-Haarwäsche eine mehr oder weniger praktikable Alternative zu herkömmlichem Shampoo dar. So kommen auch Menschen, die Tenside, Duftstoffe, Alkohol, Silikone und Co. nicht vertragen oder meiden möchten, auf ihre Kosten. Die Haare werden sauber (wenn auch nicht ganz so sauber wie bei zweimaligem Shampoonieren mit Shampoo), sie werden mit wichtigen Nährstoffen versorgt und glänzen im Anschluss richtig schön. Letzteres kann mit Hilfe einer sauren Rinse sogar noch verstärkt werden. Somit stellt diese Variante mit Sicherheit die natürlichste und gesündeste Haarwäsche dar. Für mich persönlich ist es tagtäglich allerdings zu zeitintensiv und zu aufwendig – im Alltag muss es bei mir einfach schneller gehen. Außerdem habe ich ein wenig Bedenken, was das Verstopfen meines Abflusses betrifft. Dennoch werde ich meine Haare in Zukunft hin und wieder mit Roggenmehl waschen, um insbesondere von der großartigen Pflegewirkung zu profitieren. So kräftige, voluminöse und gesunde Haare bekomme ich mit keiner Haarkur aus der Tube – und dazu noch so preisgünstig. Der Versuch hat sich also gelohnt.

Meine Top 3 Alternativen zur Roggenmehl-Haarwäsche

rosenwasser-platzhalter
  • Marke
  • Inhalt
  • Preis
  • Bewertungen
  • Online ansehen

Khadi-reetha
logona-lavaerde
eliah-sahil-shampoo

Dir hat der Beitrag gefallen? Teile ihn!

You Might Also Like

30 Comments

  1. 1

    Autsch! Auf die Idee, es ohne ziehen lassen zu probieren, bin ich bisher nicht gekommen. 😀
    Wollte schon so manches Mal für den nächsten Morgen welches ansetzen & habs dann vergessen. 😉

    In Verbindung mit saurer Rinse hab ichs noch nicht ausprobiert – folgt. 🙂

    • 2

      Einfach mal ausprobieren. 🙂 Einige Minuten hat das Ganze bei mir immer gezogen, aber mehrere Stunden nur, wenn ich daran gedacht habe. Die saure Rinse kann ich wirklich empfehlen. Lg

  2. 3

    Ich habe es vor kurzem erst auch ausprobiert:) und war begeistert wie gut es funktioniert, hätte ich so echt nicht erwartet! Mir geht es ähnlich, für jeden Tag ist es mir zu aufwendig, aber ca, einmal die Woche ist es eine tolle, milde Variante

    • 4

      Liebe Lina, wie cool, dass du dir auch schon mit Roggenmehl die Haare gewaschen hast 🙂 Für ab und zu finde ich das wirklich ideal. Lg

    • 5
  3. 6

    Huhu Elisabeth,

    schön, dass es bei Dir auch so gut geklappt hat wie bei mir. 🙂
    Ich teile da Deine Meinung, für jede Haarwäsche wäre es mir zu aufwändig, aber hier und da kann man es mal machen und wird für den Aufwand mit wirklich schönen Haaren belohnt.

    Liebe Grüße
    Meike

    • 7

      Hallo Meike, ich bin wirklich überrascht, dass es so gut klappt. Schön, dass du der selben Meinung bist. 🙂 Lg

  4. 8

    Ich habe es auch so an die vier mal verwendet. Die Reinigungsleistung ist wirklich in Ordnung, meiner Meinung nach.
    Allerdings stört mich der muffelige Geruch im Haar und ist für mich nicht arbeitstauglich. Am Wochenende ja – unter der Woche nö 🙂

    • 9

      Liebe Tanja, einen muffigen Geruch konnte ich überhaupt nicht feststellen. Im Gegenteil, ich finde, die Haare riechen einfach nur sauber. Merkwürdig, dass es bei dir anders ist.
      Liebe Grüße

  5. 10

    Hallo Elisabeth,
    falls Dir dann mal wieder nach einem richtigen Shampoo ohne Duftstoffe, Silikone & Co ist, können wir Dir eins empfehlen 😉

    LG, das mysalifree – Team

  6. 12

    Hallo Elisabeth,

    danke für dein Fazit! Ich bin mittlerweile selber überzeugt von dieser Methode des Haarewaschens und schaffe es momentan sogar ganz gut sie in den Alltag zu integrieren, sodass ich meine Haar nur noch mit Roggenmehl wasche.
    Das Ergebnis ist bei mir auch total spitze. Obwohl mein letzter Friseurbesuch vor zwei Wochen ausschließlich dem Spitzen schneiden diente, bin ich schon oft gefragt worden, was ich habe machen lassen, weil meine Haare so toll aussähen… Was soll ich sagen, das hört man gerne. 🙂

    Ich habe bisher immer ein deutlich dünnere Mischung verwendet und war mit dem Ergebnis auch immer zufrieden. Das Auftragen ist natürlich etwas schwierig, weil es so flüssig ist. Ich werde nachdem ich dein Foto gesehen habe, mal mit einer dichteren Konsistenz experimentieren.

    Liebe Grüße
    Lena

    • 13

      Liebe Lena,
      überzeugt bin ich auch, aber ausschließlich mit Roggenmehl Haare waschen kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Aber toll, dass es bei dir im Alltag so gut klappt.
      Auf meinem Foto ist die Masse in der Tat recht dickflüssig. Mit welcher Konsistenz die Haarwäsche nun besser funktioniert, kann ich gar nicht sagen. Ich denke, mit der Reinigungswirkung hat das nicht viel zu tun, sondern ist eher Geschmacksache, was die Handhabung betrifft.
      Viele Grüße
      Elisabeth

  7. 14

    Hallo liebe Elisabeth,
    Was für ein toller Artikel, dass werde ich jetzt auch mal versuchen. Momentan wasche ich mit Lavaerde und ab und zu Shampoo, aber Roggenmehl klingt nochmal deutlich nachhaltiger. Ich dachte bislang immer, dass man das Mehl trocken verwendet und dachte deswegen, es so nichts für mich aber die Methode probiere ich mal aus!
    Liebe Grüße,
    Emma

  8. 16

    Hallo.

    Ich hab meine Haare mit Olivenseife gewaschen und anschließend mit Essig gespült.
    Das klappt sehr gut. Dauert aber auch seine Zeit

    LG danni

  9. 17

    Hallo,
    ich nutze die Methode nun auch seit einer Weile immer wieder. Ich finde das Ergebnis absolut überzeugend. Was mich etwas stört, ist dass ich es nur Zuhause verwenden kann. Beim Sport ist es dann dort unter der Dusche doch eher ungünstig.
    Das man es schlecht auf der Kopfhaut verteilen und einpassieren kann, würde ich nicht sagen. Deinem Bild nach zu urteilen ist Deine Pampe eher dick. Wenn Du etwas mehr Wasser verwendest und das Ganze flüssiger wird, lässt es sich auch besser verteilen.

    Lg Jette

    • 18

      Hallo Jette, um deine Haare unterwegs mit Roggenmehl zu waschen, könntest du dir einfach etwas abfüllen. Das habe ich zwar selbst noch nicht ausprobiert, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das klappt.
      Dass sich die Masse schlecht auf der Kopfhaut verteilen lässt, ist natürlich ein bisschen abhängig davon, womit man es vergleicht. Ich finde die Anwendung inzwischen – auch mit einer dünnflüssiger angerührten Masse – wirklich in Ordnung. Aber im Vergleich zu herkömmlichem Shampoo merkt man schon einen Unterschied, wie ich finde. Alles eine Frage der Gewöhnung 🙂
      Lg,
      Elisabeth

  10. 19

    Schöner Artikel.

    Doch letztendlich kann man das auch alles lassen und nur mit Wasser waschen. Wenn man vorher bürstet oder einfach mit den Fingern das Sebum gut in die Längen streicht (und selbst da muss nicht gemacht werden) und warmes Wasser verwendet, ist das unter der Dusche eine Sache von 5 Minunten Kopfhaut massieren.
    Kalt abbrausen oder sauer rinsen sollte man auf jeden Fall.
    Aber sauber werden sie auf jeden Fall und man muss keine Mehlklümpchen aus dem Haar spülen oder dem Abluss 🙂
    Es verbleibt außerdem immer ein Rest des Sebums im Haar, den man zwar überhaupt nicht sieht, aber spüren kann. Sodass man den ‚No-Poo‘ Effekt hat, also dass das Haar die übermäßige Sebumproduktion einstellt, weil es nicht mehr heraus gespült wird.

    Das Argument ‚es soll schnell gehen‘, kann ich total verstehen. Bei mir ist es aber echt so eine Sache. Ich verwende Shampoo immer verdünnt, da muss ich es auch einwirken lassen. Sonst bekomme ich einfach Schuppen, selbst bei Shampoos mit nur einem Tensid, wie die Sanoll Shampoos.
    Und oftmal bekomme ich sogar dann Trockenheitsschüppchen und die Zeit, die ich brauche um die auszubürsten oder irgendwas anderes anzustellen, dass es ok aussieht, die, so nehme ich mir immer wieder vor, investiere ich lieber in die Wasser-Wasch Methode.
    Manchmal bin ich auch zu faul (obwohl es eher eine Kopfsache ist). Das ist dann doof 🙂

  11. 20

    Danke für diesen ausführlichen Artikel
    Ich hab das nun schon öfter gelesen und mich dann gefragt „wieso Roggenmehl? „, selbst das hast mir beantwortet. 😉
    Ich werde das bald möglich mal ausprobieren

  12. 21

    Ich wasche meine feinen blonden Haare jetzt seit über einen Monat mit Roggenmehl und bin völlig begeistert. Meiner empfindlichen Kopfhaut geht es super und ich habe mehr Volumen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Haare weniger schnell nachfetten.
    Kann die Methode nur empfehlen!!!

  13. 22

    Danke für den schönen Artikel!
    Ich finde das Waschen mit Roggenmehl nicht nur so toll, weil das Ergebnis so wunderbar ist, sondern auch weil ich so sehr gut auf Shampoo verzichten und damit eine GROSSE Menge Plastik einsparen kann. 🙂

  14. 23

    Hallo Elisabeth

    Ich finde diese Idee spitze!

    Zur Konsistenz man müsste einmal wissen welche Konsistenz normale
    Haarwaschmittel haben, und diese vielleicht beim Roggenmehl Waschmittel
    umsetzen und diese in einer Flasche abfüllen und auf die Haare zu spritzen
    wie man es mit den handelsüblichen gewohnt ist.

    Kann mir vorstellen wenn man fast die gleiche Konsistenz hin bekommen würde
    wäre das eine super alternative!

    Nur welche Konsistenz hat ein normales Haarwaschmittel?

    Welche Alternativen gibt es zu Duschmittel ohne Chemie?

    Nächste Frage welches Duschmittel als Alternative gibt es?

  15. 24

    Hallo,
    ich bin nun seit knapp einer Woche von Shampoo auf Roggenmehl umgestiegen. Leider muss ich sagen, dass ich hin- und hergerissen bin, denn auf der einen Seite funktioniert die Methode schon einigermassen, aber auf der anderen Seite sahen meine Haare nun nicht mehr so schön wie mit Shampoo aus..
    Was soll ich nun also tun? Wieder zu Shampoo zurückkehren, obwohl dort chemische Stoffe drin sind oder dem Mehl noch weiter eine Chance geben und hoffen, dass sich meine Haare auf die natürliche Variante einstellen?
    LG Michelle

    • 25

      Hallo Michelle, da ich nicht ausschließlich mit Roggenmehl Haare wasche, kann ich das schwer beurteilen. Vielleicht testest du dich lieber langsam an diese Methode heran, um deine Haare daran zu gewöhnen. Ersetz doch erst einmal jede zweite oder dritte Haarwäsche mit Roggenmehl – ich kann mir gut vorstellen, dass das besser funktioniert. Und machst du eine saure Rinse?
      Lg, Elisabeth

  16. 26

    Hallo,

    ich habe das heute zum ersten Mal probiert…. wie bekommt ihr den die Schalen aus dem Haar? Ich habe endlos gespült, vorher auch die Paste 1 Stunde ziehen lassen, aber ich hatte alles voll Roggenschuppen…. nach dem föhnen war auch das ganze Bad damit übersäht…..

    • 27
    • 28

      Womöglich hast du RoggenVOLLKORNmehl verwendet. Da ich einen uralt Rest aufgebraucht habe, kenne ich das so. Jetzt mit normalem Roggenmehl ist das nicht mehr.

  17. 29

    Hallo Elizabeth, vielen Dank nochmal für deinen super interessanten Artikel. Ich höre zum ersten Mal von dem Roggenmehlshampoo. Meine Frage ist wie oft man das benutzen kann.

    Ich wasche meine Haare praktisch jeden Tag und brauche dafür einen Shampoo der meine zickige Kopfhaut nicht reizt.
    Ich würde mich sehr freuen deine Meinung zum Thema zu hören. Vielen Dank!

    Grüße,
    Anton

    • 30

      Hallo Anton, ich verwende Roggenmehl zum Haarewaschen nur hin und wieder, sodass ich die tägliche und langfristige Anwendung nicht beurteilen kann. Prinzipiell ist es eine sehr milde Variante der Reinigung, die auch bei problematischer bzw. empfindlicher Kopfhaut angewandt werden kann. Probier’s am besten selbst aus. Ich freue mich über deinen Bericht!
      Viele Grüße
      Elisabeth

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>