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Zuckerfrei leben: Meine Tipps für ein Leben ohne Zucker

von Elisabeth

Die Verlockungen lauern einfach überall. Im Supermarkt, im Café, auf der Arbeit, zuhause. Achtet selbst mal darauf, wo ihr überall in Versuchung geführt werdet. Und ich rede noch nicht einmal von „normalen“ Kohlenhydraten (die im Körper ja auch zu Zucker umgewandelt werden) oder von Fruchtzucker im Obst. Allein die offensichtlichen Zuckerfallen vom Schokoriegel bis zur Limo warten an jeder Ecke und ich kann gut nachvollziehen, dass es den meisten Menschen unheimlich schwer fällt, sich diesen zu entziehen. Deshalb möchte ich heute meine Tipps mit euch teilen, die mir dabei geholfen haben, meinen Zuckerkonsum im Alltag zu reduzieren. 

Hier findet ihr alle Themen aus meiner zuckerfrei-Reihe: 

  1. Zuckerfreie Ernährung – Wieso ihr zuckerfrei essen solltet
  2. Der Zucker-Vergleich: Was bedeutet eigentlich #zuckerfrei?
  3. Zuckerfrei leben: Meine Tipps für ein Leben ohne Zucker (heute)
  4. Zuckerfreie Ernährung – Meine Erfahrungen
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12 Tipps, mit denen ihr Zucker aus eurem Leben verbannt

  1. Beschäftigt euch mit dem Thema
    Wie bei allem im Leben ist es auch mit dem Zucker: Informiert euch über die Thematik und setzt euch mit den Konsequenzen auseinander. (Als Einstieg empfehle ich euch die Dokus aus dem ersten Beitrag meiner zuckerfrei-Serie.)
  2. Langsam abgewöhnen
    Das ist natürlich Typ-abhängig. Klar kann man auch von heute auf morgen auf Zucker verzichten. Ich würde allerdings empfehlen, euch langsam an ein zuckerfreies Leben zu gewöhnen. So müsst ihr auch nicht mit so starken „Entzugserscheinungen“ wie Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen rechnen. 
  3. Stück für Stück ersetzen
    Haushaltszucker habe ich komplett aus meinem Alltag verbannt und im ersten Schritt durch Kokosblütenzucker ersetzt. Ich kann euch sagen: Allein des Preises wegen isst man weniger davon 🙂 Außerdem habe ich immer wieder Bananen oder Datteln zum Süßen genutzt. Das ist jetzt nicht perse besser, aber man geht dadurch bewusster damit um. 
  4. Versteckten Zucker meiden
    Saucen, Dressings, Fertiggerichte – In verarbeiten Lebensmittel aus dem Supermarkt steckt oftmals viel Zucker. Besser: selber machen!
  5. Esst euch richtig satt! 
    Oft greift man zu etwas Süßem, weil man noch hungrig ist. Damit das nicht passiert, solltet ihr beim (hoffentlich gesunden) Hauptgang nicht sparen. 
  6. Kauft absolut nichts Süßes! 
    Was ihr nicht zuhause habt, könnt ihr auch nicht essen. Ich sag’s euch, dieser Tipp ist Gold Wert und verhindert so manche Heißhungerattacke. 
  7. Bezieht euer Umfeld mit ein
    Warum beim Familientreffen nicht einfach mal Obstsalat statt Torte essen? Warum im Büro nicht zuckerfreies Müsli anschaffen? Im Endeffekt profitieren alle davon. 
  8. Alternative Snacks finden
    Wenn ihr insgesamt weniger Kohlenhydrate esst, werdet ihr sehen, dass eure Lust, zwischendurch etwas zu naschen, weniger wird. Wenn es doch mal ein Snack sein soll, greift lieber zu Nüssen, Oliven oder 99%iger Schokolade.
  9. Nicht hungrig einkaufen gehen
    Ein altbekannter Tipp, der auch mir geholfen hat: Geht nicht hungrig in den Supermarkt, um Heißhungerattacken und damit verbundene Spontankäufe zu vermeiden. 
  10. Vorbereitung ist die halbe Miete
    Seit vorbereitet! Dass man zum Beispiel im Kino etwas snacken möchte, gehört irgendwie dazu. Wie wär’s, wenn ihr euch einfach einen gesunden Snack mitnehmet, um Popcorn und Co. zu widerstehen? Ich kann Gemüsesticks empfehlen. 
  11. Startet gemeinsam
    Zieht das Projekt zuckerfrei mit einem Gleichgesinnten durch, um euch gegenseitig zu motivieren. Was beim Sport klappen kann, kann auch beim zuckerfreien Leben funktionieren. 
  12. Enjoy
    Wenn ihr doch mal zur Zuckerbombe greift, genießt es auch! Es bringt ja nichts, wenn man sich in diesem Moment schlecht fühlt oder sich gar selbst belügt. Genießt dann lieber die kleine Sünde und seht das Ganze als Ausnahme. Ich verspreche euch: Die meisten konventionellen Süßigkeiten werden euch mit der Zeit sowieso zu süß sein. 

Zuckerfrei leben ist nicht immer leicht

Diese zuckerfrei-Tipps lassen sich meiner Meinung nach gut in den Alltag integrieren, auch wenn manches davon sicher erst einmal Überwindung kostet. Auch ich habe für so manche Aktion erst einmal skeptische Blicke oder dumme Kommentare bekommen. In einem früheren Job habe ich zum Beispiel meine Chefs gefragt, ob wir nicht die gesüßten Cornflakes, die in der Küche für alle bereit standen, durch zuckerfreies (Bio-)Müsli ersetzen können. Natürlich gab es erst einmal Proteste. Im Endeffekt wurde uns Mitarbeitern dann aber beides angeboten und meine Empfehlung von vielen Kollegen dankend angenommen. Manchmal dauert es einfach ein bisschen und man muss sich Kritik aussetzen. Ich stand da aber zum Glück drüber und im Endeffekt hatten alle etwas davon. 

Was sind eure größten Hürden und besten zuckerfrei-leben-Tipps?

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1 Kommentar

Alexandra 22. März 2020 - 1:12 pm

Toller Beitrag, vielen Dank! Das motiviert mich noch mehr mit meiner zuckerfreien Zeit weiter zu machen. Mittlerweile sind es zwei Monate und mir geht es super. Auch unser Baby wächst zuckerfrei auf. Bei unserem Teenie (13 Jahre) habe ich keine Chance. LG Alexandra

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