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Gut für Zähne und Umwelt: Die nachhaltigen Zahnbürsten von TePe

von Elisabeth

Zähneputzen ist ja eine Wissenschaft für sich. Als erstes gilt es eine Entscheidung zu treffen, ob man selber putzt oder auf eine elektrische Zahnbürste setzt. Dazu kommen die Zahnpasta mit oder ohne Fluorid, Mundspülung, Zahnseide und noch weitere Optionen, die einem allesamt saubere Zähne versprechen. Nach Jahren mit einer elektrischen Zahnbürste und immer wieder Problemen mit dem Zahnfleisch, habe ich vor einem guten halben Jahr wieder auf die gute alte Handzahnbürste umgestellt und war bis vor kurzem auf der Suche nach einer guten ökologischen und nachhaltigen Zahnbürste – bis vor drei Wochen!

Eine gute nachhaltige Zahnbürste zu finden ist gar nicht so einfach. Denn entweder fand ich die Borsten zu hart, den Kopf zu klein/ zu groß oder die Bürsten viel zu teuer – zusätzlich wollte ich auf keinen Fall ständig neue Zahnbürsten online bestellen müssen. 

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Was macht eine Zahnbürste nachhaltig?

Zahnbürsten waren für mich eines der letzten Produkte, die ich auf nachhaltige Alternativen umgestellt habe. Einerseits denkt man wohl beim Zähneputzen eher an seine eigenen Zähne als an die Umwelt, andererseits war ich – wie bereits erwähnt – im System einer elektrischen Zahnbürste „gefangen“ – inklusive entsprechender Folgekosten und nervigem Aufladen.
Nun galt es also eine Alternative aus Bio-Plastik zu finden, die Borsten besitzt, die meine Zähne gut vertragen. Stichwort: Zahnfleisch. 

Nachhaltige Zahnbürsten von TePe

Vor kurzem bin ich dann auf die Marke TePe mit ihren komplett grünen Bürsten gestoßen, die praktischerweise im Drogeriemarkt dm erhältlich sind. Gesehen und gekauft, habe ich die Zahnbürste gleich abends ausprobiert und war positiv überrascht. Der Griff ist schmal aber trotzdem ausreichend griffig und fühlt sich sehr glatt und geschmeidig an. Gefertigt ist dieser aus Bio-Plastik. In diesem Fall aus Zuckerrohr. Dieser Rohstoff wächst jedes Jahr komplett nach, sodass keinerlei Wälder dafür abgeholzt werden müssen.

Bei den Borsten dachte ich zunächst, dass diese nicht aus einem nachhaltigen Material gefertigt seien, da sie sich wie eine „normale“ Zahnbürste anfühlen. Aber auch hier kommt ein Bio-Kunststoff zum Einsatz: Ein Polyamid, gewonnen aus Rizinusöl, sorgt für saubere Zähne. 

Zusätzlich setzt die Firma TePe auf weitere grüne Aspekte. Denn nur, weil die Materialien der Bürste nachhaltig sind, heißt das nicht, dass es die Produktion auch ist. 

TePe arbeitet zu 95% CO2-neutral und stellt seine Zahnbürsten mit 100% Ökostrom her. In den 95% klimaneutralen Produktionszyklus werden Transporte, Produktion und Entsorgung mit einberechnet. Bei herkömmlichen Produkten werden 0% CO2 ausgeglichen und 100% des Produktionskreislaufs gehen zurück in die Atmosphäre. Bei der TePe GOOD können 95% des CO2 wieder ausgeglichen werden, weil das Zuckerrohr so schnell wächst und in der Lage ist in dieser Zeit so viel CO2 zu binden. Deshalb bleibt nur ein CO2-Restwert von 5% aus Produktion, Transporten und Entsorgung, der in die Atmosphäre zurückgeführt wird.
Produziert wird die Zahnpflege in Schweden. Dort sind die Löhne für die Arbeiter natürlich auch höher als in vielen anderen Ländern – also eine ziemlich saubere und faire Sache. Zusätzlich ist nicht nur die Zahnbürste komplett recyclebar, sondern auch die Verpackung. Hier wurde wirklich an alles gedacht. Wenn ihr noch mehr erfahren wollt, schaut gerne auf der Website von TePe vorbei.

Wie putzt es sich?

Super! Ich habe gleich beide Größen ausprobiert und werde langfristig bei der größeren Variante bleiben. Sie ist nicht zu groß, sodass ich noch in alle Ecken meiner Beißer komme, aber eben auch nicht zu klein. Besonders gut finde ich, dass mein Zahnfleisch überhaupt nicht leidet, denn ich bei ein echter Schrubber. Das hat bei manch weicher Zahnbürste schon dazu geführt, dass sie nach kurzem aussahen, als hätte ich damit die Fugen geputzt. Meine Zahnbürste von TePe ist bisher noch gut in Form und hält sicherlich zwei Monate durch.

Neben der TePe GOOD Regular, die ich persönlich favorisiere, gibt es noch die erwähnte Variante mit dem kleineren Kopf – TePe GOOD Compact – und wohl auch noch eine Variante für Kinder (mini). Letztere werde ich demnächst bei meinem Sohn ausprobieren, denn zwei kleine Zähnchen sind schon da!

Fazit: Nachhaltig Zähneputzen ab sofort für alle 

Endlich habe ich ein Produkt gefunden, das all meine genannten Kriterien erfüllt (Borsten, Größe, Preis und Verfügbarkeit). Denn mit knapp 3 Euro ist die Zahnbürste natürlich nicht billig – das kann sie bei den Produktionsbedingungen und den Materialien auch nicht sein. Aber eben ihren Preis wert und zusätzlich bei dm verfügbar, wo ich sowieso regelmäßig einkaufe. Damit spare ich mir und der Umwelt einen extra Weg und kann guten Gewissens meine Zähne putzen. 

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9 Kommentare

Martina 1. August 2019 - 11:00 am

Bin gestern direkt los und habe die Regular-Variante geholt. Ich muss sagen, das Putzen ist wie bei einer klassischen Zahnbürste, nur eben in nachhaltig. Klasse, danke!

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Elisabeth 2. August 2019 - 3:08 pm

Schön zu hören! Lg

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Klara 1. August 2019 - 6:30 pm

Genial!!!

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Susanne 4. August 2019 - 9:38 am

Was ist denn daran nachhaltig? Bioplastik aus Zuckerrohr ist ja nicht gut für die Natur. Die Pflanzen, aus denen es gewonnen wird, wachsen auf riesigen Feldern, zum Beispiel in Brasilien. Manchmal wird extra dafür Regenwald abgeholzt. Und die Felder werden mit Dünger und Pflanzenschutzmitteln behandelt, was auf lange Sicht schädlich ist. Außerdem verrottet Bioplastik keineswegs und lässt sich vermutlich auch nicht recyceln. Meines Erachtens sind diese neuen Stoffe nur Marketing-Tricks um dem Käufer über den Namen „Bio“ vorzugaukeln er würde etwas für die Umwelt tun.

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Claudia 2. August 2019 - 12:18 pm

Aus was besteht denn die Verpackung?

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Elisabeth 2. August 2019 - 3:20 pm

Hallo Claudia, die Verpackung besteht aus recycletem PET und FSC-zertifiziertem Karton. Lg

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Christina 3. September 2019 - 12:01 pm

Schade, dass es die nur in einer Farbe gibt. Wie soll man die bei mehreren Personen im Haushalt unterscheiden?

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Elisabeth 3. September 2019 - 5:32 pm

Ja das stimmt natürlich. Da bleiben nur noch unterschiedlich große Bürstenköpfe, getrennte Zahnputzbecher oder verschiede Aufbewahrungsorte. Lg

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Sophie 9. November 2019 - 8:56 pm

Liebe Elisabeth,

Vielen Dank für die sehr ausführlichen und recherchierten Infos! Ich habe mich jedoch etwas über diesen Artikel gewundert. So wie Susanne in ihrem Kommentar verstehe ich nicht ganz was an dieser Zahnbürste besonders nachhaltig ist, da sie -aus Plastik besteht (sowie die Verpackung) – zwar bio aber dennoch Plastik. Ich habe gestern eine Holzzahnbürste bei der Bio company gekauft für ca 3-4 €. Zwar sind die Borsten aus Plastik aber die Verpackung aus Karton. Ist das nicht eine bessere Alternative? Ich bin da etwas ratlos…
Liebe Grüße,
Sophie

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