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Lebendiges Wasser von den St. Leonhards Quellen und der Sensorik-Test

von Elisabeth

Heute geht es um Wasser. Wenn ihr denkt, dass das ziemlich unspektakulär ist, werdet ihr am Ende dieses Artikels definitiv anders denken. Versprochen. Hätte mir früher jemand erzählt, dass es Unterschiede bei Wasser gibt, hätte ich das wahrscheinlich nicht geglaubt. Wasser ist Wasser, oder etwa nicht? Heute weiß ich: Wässer könnten unterschiedlicher nicht sein.

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Wasser ist nicht gleich Wasser

Wer das nicht glaubt, sollte einmal den Sensorik-Test von St. Leonhards durchführen. Dabei werdet ihr merken, dass Wasser nicht nur unterschiedlich schmeckt, sondern auch verschiedene Mundgefühle bescheren kann. Aber von vorn: Das Traditionsunternehmen hat sich auf Wasser spezialisiert, das so rein und schonend wie möglich in die (Glas)flasche kommt. Wenn ihr im Bioladen einkauft, kennt ihr die Marke sicher bereits. Im Sortiment befinden sich insgesamt neun verschiedene Wässer aus sechs unterschiedlichen Quellen. Gewonnen wird das „lebendige“ Wasser durch natürlichen Überdruck aus sogenannten artesischen Quellen, also solchen, die das Wasser quasi von alleine an die Erdoberfläche drücken. St. Leonhards setzt nicht nur auf die Qualität verschiedener Quellen, sondern auch auf bestimmte Abfüllungen. So gibt es zum Beispiel die Mondquelle, dessen Wasser besonders auf die Ausrichtung des Mondes reagiert. Dieses wird jeden Tag abgefüllt. Am Tag des Vollmondes wird eine separate Abfüllung vorgenommen, da sich die energetischen Eigenschaften (und auch der Geschmack wie ich selbst festgestellt habe – dazu weiter unten mehr) deutlich von dem Wasser, das an den anderen Tagen abgefüllt wird, unterscheidet. Dem gegenüber steht die Sonnenquelle, dessen Wasser besonders sonnendurchflutet ist. Wenn das für euch wie Hokuspokus klingt, können euch vielleicht die durchgeführten bioenergetische Messungen überzeugen, die die Veränderungen im Wasser belegen. So besitzt jedes St. Leonhards Wasser seinen ganz eigenen Charakter. Spannende Hintergrundinformationen findet ihr hier.

Was ist eigentlich lebendiges Wasser?

Die St. Leonhards Quellen werden als sogenannte Lebendige Wasser bezeichnet. Das bedeutet, dass diese, wie bereits beschrieben, aus artesischen Quellen gewonnen werden. Dabei drückt sich das Wasser durch Überdruck selbst durch diverse Erd- und Gesteinsschichten an die Erdoberfläche. Das aus großer Tiefe stammende Wasser ist nicht mit Umweltgiften belastet. Dadurch dass das St. Leonhards Wasser nicht durch große Filter- und Rohranlagen gepresst wird, sondern ganz natürlich mit Quartzfiltern gereinigt wird, bleibt es in seiner ursprünglichen Struktur bestehen. Die Wasserkristalle verändern dementsprechend nicht ihre Form, wie es bei den meisten gängigen Mineralwässern der Fall ist. Sie sind also nicht zerstört, sondern lebendig. Diese Lebendigkeit soll sogar auf den menschlichen Organismus übertragen werden können, und zum Beispiel für weniger Stress und mehr Lebensgefühl sorgen. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen. Ist das nicht faszinierend? Obendrein schmecken die Wässer von St. Leonhards auch richtig gut – wobei manche besser und andere schlechter für einen persönlich geeignet sind.

Der St. Leonhards Sensorik-Test

Kommen wir jetzt einmal zum Sensorik-Test. Das Wasser von St. Leonhards kaufe ich zwar schon lange, aber miteinander verglichen habe ich die unterschiedlichen Sorten noch nie. Mit dem Geschmackstest könnt ihr das für euch passende Wasser finden. Die Ergebnisse sind nicht in Stein gemeisselt, sondern können in ein paar Wochen, Monaten oder Jahren schon wieder anders ausfallen. Es geht einfach darum, das für eure jetzige Lebenssituation das passende St. Leonhards Wasser zu finden.

Für jeden Gaumen das richtige Wasser

Früher habe ich immer St. Leonhards Quelle (goldener Deckel) gekauft und die anderen Wasser der Marke weitestgehend ignoriert. Wasser mit Kohlensäure trinke ich sowieso nicht und einen großen Unterschied hatte ich bei ein und derselben Marke nicht erwartet.

Für den Test habe ich mir je eine Flasche von den sechs stillen Wässern von St. Leonhards Wasser besorgt (die beiden Sprudelwässer und die Variante mit Jod sind hier zu vernachlässigen) und mir auf der Website des Unternehmens das Kapitel Sensorik-Test angesehen. Was kompliziert klingt, war erstaunlich einfach:

  • Vor dem Test nicht Zähneputzen, scharf oder würzig essen und keinen Kaffee trinken
  • Wasser bei Raumtemperatur in (gleiche) Gläser einfüllen
  • Blindtest ist nicht nötig
  • Je einen normalen Schluck nehmen und das Wasser etwas länger als normalerweiseim Mund behalten
  • Trinken: Ich war zunächst selbst ein wenig baff. Natürlich schmecken alle Wässer auch nach Wasser, da mache ich euch und mir nichts vor. Deutliche Unterschiede gab es aber durchaus beim Geschmack und auch beim Mundgefühl. Das eine war etwas stumpf, das andere hatte eine minimale Säure oder schmeckte etwas mineralischer.

Schluck für Schluck zum richtigen Wasser

Auch beim Schlucken gab es merkliche Unterschiede, was wahrscheinlich etwas merkwürdig klingt. Wasser Nr. 1 (St. Georgsquelle), ging quasi ohne Widerstand meine Kehle hinunter und war für mich gleich einer der Favoriten. Unaufgeregt, lecker und sicher für viele Gaumen angenehm zu trinken. Als zweites folgte die Sonnenquelle. Diese Flasche hatte ich schon öfter gesehen, aber glaube ich noch nie gekauft. Jetzt wurde es komisch: Irgendwie hatte ich einen kleinen Widerstand im Hals, der nicht so recht zum Trinken passte. Egal, notiert und weiter zum dritten Wasser. Eigentlich hatte ich hier meinen Favoriten erwartet, da ich die Flasche mit dem goldenen Deckel regelmäßig kaufe. Bei der St. Leonhardsquelle störte mich auch nichts. Es ließ sich gut trinken und auch beim Schlucken gab es keine Probleme – es ging aber auch nicht runter wie Öl.

Jetzt kam die Mondquelle und zwar die Vollmondabfüllung an die Reihe. Nachdem mich die Sonnenquelle nicht 100% überzeugen konnte, war ich nun umso gespannter. Ich hatte das Wasser zwar vor einiger Zeit mal ausprobiert, aber nicht wirklich auf den Geschmack geachtet. Es schmeckte etwas mineralischer und war vor allem sehr sanft vom Mundgefühl. Ich konnte es schwer beschreiben, würde es aber fast als gelartig bezeichnen – im angenehmen Sinne. Das Schlucken fiel mir auch entsprechend leicht, aber nicht ganz so wie bei der St. Georgsquelle. Das „normal“ Mondwasser würde wahrscheinlich ganz ähnlich schmecken, dachte ich mir vor dem ersten Schluck. Weit gefehlt: Der Unterschied war wirklich sehr deutlich. Es kam mir weniger frisch und etwas säuerlicher vor. Wieder eine Überraschung.

Nun war die Lichtquelle dran. Dieses Wasser kannte ich ebenfalls noch nicht. Vorneweg: Das wird mein neues Lieblings-St. Leonhards-Wasser! Ich hatte hier mit Abstand das beste Trinkgefühl: Angenehm frisch, nicht zu mineralisch und sehr leicht zu trinken. Für mich ein rundum tolles Wasser und daher auch meine Empfehlung. Das muss aber für euch nichts heißen. Es kann sein, dass euer Test vollkommen anders ausfällt. Geht einfach mal vor Ort in den Bioladen und holt euch eine gemischte Kiste. Der Sensorik-Test dauert keine 15 Minuten und wird auch euch helfen, das für euch perfekte Wasser zu finden.

Kennt ihr das St. Leonhards Wasser bereits? Habt ihr schon einmal auf die unterschiedlichen Geschmäcker geachtet? Und wäre so ein Sensorik-Test auch etwas für euch?

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4 Kommentare

Maria 13. August 2020 - 8:18 pm

Was es nicht alles gibt?! Toll, dass du uns immer wieder auf solche spannenden Themen bringt, über die ich noch nie nachgedacht habe! Ganz liebe Grüße aus Hamburg! Maria

Reply
Elisabeth 13. August 2020 - 9:20 pm

Hallo Maria, freut mich, dass ich dich immer wieder mit neuen Themen begeistern kann! Lg, Elisabeth

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Sina 14. August 2020 - 10:19 am

Habe das Wasser schon im Bioladen entdeckt und auch schon gekauft. Auf die unterschiedlichen Geschmäcker muss ich mal achten. Danke!

Reply
Elisabeth 14. August 2020 - 12:20 pm

Hallo Sina, ja, da macht so ein Sensorien-Test wirklich Sinn, um die Feinheiten herauszuschmecken. Lg

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