Startseite Nachhaltigkeit Ärger im Paradies: 9 erschreckende Fakten über Thailand

Ärger im Paradies: 9 erschreckende Fakten über Thailand

von Elisabeth

Wunderschöne Natur, leckeres Essen und günstige Preise machen Thailand bereits seit Jahren zum beliebten Urlaubsziel. Aber es gibt auch Schattenseiten!

Thailand

1. Thailand hat ein massives Abwasserproblem! Bis vor einigen Jahren wurde das Abwasser ungefiltert in Thailands zweitgrößten Fluss Mae Nam Chao Phraya gepumpt.

2. Da viele Häuser eigene Brunnen bauen, sinkt der Grundwasserspiegel kontinuierlich.

3. Es gibt kein Pfandsystem für Plastikflaschen und auch Mülltrennung ist ein Fremdwort.

Thailand Mülltrennung

Auf der Insel Koh Libong wird Müll getrennt – eine absolute Ausnahme in Thailand!

4. Insbesondere auf Thailands drittgrößter Insel Koh Samui gibt es ein massives Müllproblem. Aufgrund der defekten und irreparablen Müllverbrennungsanlage, ist der Müllberg bereits auf rund 300.000 Tonnen angewachsen und vergiftet die Region.

5. Der Straßenverkehr in Bangkok platzt aus allen Nähten! Jedes Jahr gibt es rund 30.000 Verkehrstote im ganzen Land!

6. In a plastic world…Nahezu alles wird in Kunststoff verkauft und Plastiktüten gibt es gratis.

Thailand Plastik

So wird Wasser verkauft: in Plastikflaschen, mit Plastik verschweißt, in Plastiktüten, mit Plastik-Strohhalmen in Plastikhüllen…

7. Die Gewässer schwimmen voller Müll. Trotzdem wird darin gebadet und abgewaschen.

8. Viele Menschen tragen einen Atemschutz, da die Luftverschmutzung in Bangkok bereits gesundheitsschädliche Werte erreicht hat.

9. Müll und Plastik werden von der breiten Öffentlichkeit nicht als Problem erkannt.

Thailand Plastikproblem

Heiße Suppe wird in Plastiktüten verkauft.

Schockierend, oder? Welcher Fakt überrascht euch am meisten?

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5 Kommentare

Andrea 16. März 2017 - 4:12 pm

So richtig schockiert mich gar nichts, wenn ich ehrlich bin. Ich war dreimal in der Dominikanischen Republik (1997, 2000 und 2001), da war das ganz ähnlich. Plastik überall und der Müll wird einfach vors Haus geworfen. Entsprechend sieht es auch aus außerhalb der Hotelanlagen! In solchen Ländern gibt es keine Aufklärung, keinen wirklichen Umweltschutz. Vielleicht liegt das hauptsächlich daran, dass viele Menschen schlicht und einfach ums Überleben kämpfen und deshalb kein Interesse an solchen Themen haben?!
Liebe Grüße, Andrea

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Anja 17. März 2017 - 2:53 pm

ich finde man muss gar nicht soweit weg gucken. Das Problem ist doch vor der eigenen Tür sowohl in Deutschland als auch in Europa. Trotz Aufklärung gibt es immer noch genug Plastik und Menschen, die den Müll nicht (richtig) trennen.

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Christina 24. März 2017 - 6:28 pm

Was ich in Thailand und in anderen asiatischen Ländern zudem sehr erschreckend fand, war der Umgang mit Tieren. Das hat mich so nachhaltig erschüttert, dass ich diese Länder nicht mehr bereise.
Ich bin jetzt eh nicht mehr so der Fan von Langstreckenflügen und Urlauben am anderen Ende der Welt. Das ist ja ansich auch nicht grade nachhaltig.
Aber dort kommt es eben gar nicht meher in Frage für mich.

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Sabrina 9. Mai 2018 - 1:07 pm

Tolles Thema, welches mich persönlich auch sehr bewegt. Ich liebe das Land und im Besonderen die Insel, der letzte Urlaub ist noch nicht lange her… aber die Müll- und Abwasserproblematik ist verheerend. Ich selbst versuche so gut es geht, nachhaltig zu leben – im nächsten Urlaub werde ich wohl auch eine eigene Einkaufstasche mitnehmen etc. Man braucht aber leider gar nicht so weit verreisen, hierzulande sind wir zwar fortschrittlicher unterwegs und dennoch gibt es noch viel Luft nach oben…

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Daniel 12. Februar 2020 - 7:39 am

Guter Anfang! Aber ich kann euch sagen, es ist noch viel schlimmer als ihr meint. Ich lebe hier und sehe beim Fahrradfahren so einiges. Illegale Mülldeponien überall, übermässiger Einsatz von Chemie in der Landwirtschaft, Tierentsorgungen im Plastiksack an der Strasse. Aber die Regierung von Thailand kauft lieber neue U-Boote, als dass mit dem Bau von den 300 im Jahre 2018 angekündigten Müllverbrennungsanlagen begonnen wird. Amazing Thailand! … oder eben die Kehrseite davon. Leider wird dieses Land noch mindestens 30 Jahre brauchen, damit es auf halben Weg soweit wie Europa ist. Die Sensibilisierung in den Schulen bleibt weitestgehend aus. Frontalunterricht u.a. mehr. Keine kritischen Äusserungen gegenüber der Regierung oder dem Königshaus sind erlaubt. Könnte eine Haftstrafe mit sich bringen. Und nach den letzten Wahlen nennt sich Thailand eine Demokratie! Über die Hälfte im Parlament sind Militärs! Inklusive dem Ministerpräsident. Und dem Volk nicht ganz die Wahrheit sagen, ist ja noch nicht gelogen. Willkommen im Land von „Brot und Spiele“, wenn ihr mal ins Thai-TV schaut. Auch wenn Thailand seine schönen Seiten hat, vieles gibt zu denken!

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