Startseite Ernährung Die Picknick-Saison ist eröffnet: Leckere Rezepte & Tipps für ein nachhaltiges Essen im Freien

Die Picknick-Saison ist eröffnet: Leckere Rezepte & Tipps für ein nachhaltiges Essen im Freien

von Elisabeth

Endlich beginnt wieder die Garten- und Picknick-Saison. Draußen sein, frische Luft und erste Sonnenstrahlen tanken – hach, ich liebe es. Das ist in der aktuellen Situation natürlich nur bedingt möglich. Damit auch ihr ein wenig in Frühlingsstimmung kommt, habe ich euch zu meinem ersten Picknick des Jahres mitgenommen. Im Gepäck habe ich ein paar Rezepte für euch, die nicht nur oberlecker, sondern auch total einfach in der Zubereitung und bestens für unterwegs geeignet sind. Und natürlich auch für die Auszeit auf dem heimischen Balkon oder im Garten.

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Die neuen Salatsaucen von Byodo werten jedes Picknick auf

Zu meinem Picknick begleitet haben mich die neuen Salatsaucen von Byodo. Das Unternehmen aus Bayern, das hochwertige Bio-Lebensmittel anbietet, hat seit kurzem zwei neue Dressings sowie zwei neue Vinaigrettes im Sortiment, die ich ausprobieren durfte. Es handelt sich um das neue vegane Senf-Dressing, das Dressing Sylter Art, das eine leckere vegane Joghurt-Alternative darstellt sowie die beiden Vinaigrettes – fruchtig himbeerig und klassisch französisch. Alle vier eignen sich hervorragend, um grünen Salat aufzuwerten. Insbesondere letzteres verwende ich super gerne als klassische Salatsauce, da die Mischung aus Öl und Essig herrlich frisch und würzig nach Schalotten und Schnittlauch schmeckt. 
Was ihr mit den anderen drei Neuheiten alles anstellen könnt, zeige ich euch im heutigen Artikel.  

Senf-Dressing als Brotaufstrich

Belegte Brote esse ich unglaublich gerne. Zu kaufen gibt es diese allerdings meistens nur mit einer dicken Schicht Butter oder Mayonnaise, worauf ich gut und gerne verzichten kann. Deshalb schmiere ich mir meine Stullen am liebsten selbst, sodass ich meine eigenen Favoriten als Belag bzw. Aufstrich wählen kann. Der perfekte Kandidat hierfür ist das Senf-Dressing von Byodo. Dieses wird mit einem Schuss Agavendicksaft abgerundet und ist wirklich vielseitig einsetzbar. Ich habe damit eine vegane Brotzeit kreiert, die garantiert auch Fleischessern mundet.

Für 4 doppelte Stullen benötigt ihr:

  • Kastenbrot (zum Beispiel Roggenvollkorn)
  • 200 g Tofu (Ich verwende Mandel-Sesam-Räuchertofu)
  • 2 Knollen gekochte Rote Bete
  • einige Salatblätter
  • 1/2 Salatgurke
  • Senf-Dressing von Byodo als Aufstrich
  • Butterbrotpapier und Schnur oder Gummi zum Einpacken

Die Brote könnt ihr am Vorabend oder auch am Morgen eures Picknicks vorbereiten. Ich sags euch, der Mix aus Tofu, Rote Bete und Senf-Dressing ist einfach himmlisch. Gepaart mit Salat und Gurke schmecken die Stullen richtig frisch und haben einen tollen Biss. Wer möchte, kann das Ganze noch mit Kräutern wie zum Beispiel Kresse weiter verfeinern.

Tipp: Damit die Brote nicht zerfallen, transportiere und serviere ich diese gerne in einer Kastenform.

Dressing Sylter Art als Dip

Ehrlich gesagt stehe ich nicht gerne ewig in der Küche, bevor es in den Park geht. Klar, ein paar Vorbereitungen müssen sein und machen auch Spaß, das Ganze soll aber nicht in stundenlange Arbeit ausarten. Deshalb möchte ich diesen schnellen Tipp unbedingt mit euch teilen: Das neue Dressing Sylter Art von Byodo eignet sich nicht nur als klassische Salatsauce, sondern schmeckt auch als Dip wunderbar – zum Beispiel für Gemüsesticks. Die sämige, leicht zwiebelige Sauce gibt Gurke, Möhre, Paprika und Co. nämlich das gewisse Etwas. Ich mag es pur schon super gerne, aber noch lieber mit frischer Petersilie und Thymian abgerundet. Probiert das unbedingt einmal aus!

Kein Picknick ohne Dessert

Was lässt sich gut vorbereiten, passt perfekt in die warme Jahreszeit und schmeckt garantiert jedem? Richtig: Panna Cotta. Das italienische Dessert durfte deshalb auch bei meinem Picknick nicht fehlen – natürlich in Bio-Qualität und mit süßlich-säuerlicher Himbeer-Note verfeinert. 

Ihr benötigt für 4 kleine Portionen:

Zubereitung: 

Als erstes bereitet ihr die Panna Cotta wie auf der Packung beschrieben zu. (Milch kochen, Panna-Cotta-Pulver einrühren, Sahne erwärmen, alles vermengen.)

Für das fruchtige Topping gebt ihr die Beeren in einen Topf und kocht diese solange ein, bis das Wasser verdunstet und eine sämige Masse entstanden ist. Das Ganze löscht ihr mit der Himbeer-Vinaigrette ab, die dem Ganzen eine angenehme Säure und Intensität verleiht. Je nachdem wieviel Pep ihr mögt, könnt ihr euch mit einem Esslöffel langsam rantasten. Besonders harmonisch wird der Geschmack eures Beeren-Toppings, wenn ihr etwas Honig unterrührt. Dann lasst ihr alles abkühlen und gebt die Beeren-Mischung auf euer Panna Cotta. 

7 Picknick-Tipps

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Tipps mit euch teilen, die sich bei meinen Picknicks bisher immer bewährt haben und für mehr Nachhaltigkeit beim Essen unter freiem Himmel sorgen: 

  1. Nicht nur total im Trend, sondern auch noch nachhaltig sind Bienenwachstücher als Alternative zu Frischhaltefolie.
  2. Statt zu Einmal-Plastikgeschirr und Besteck, empfehle ich auf echtes Geschirr und Besteck zu setzen. Wem das zu schwer oder unsicher ist, kann auf Einmal-Produkte aus Bambus setzen, die kompostierbar sind. 
  3. Plastikflaschen kommen mir schon lange nicht mehr in den Haushalt. Stattdessen setze ich auf Glasflaschen oder meine liebste Trinkflasche aus Edelstahl zum Wiederbefüllen.
  4. Eine selbst gefüllte Wasserflasche könnt ihr zwei Stunden vor dem Picknick ins Gefrierfach legen, sodass ihr diese als Kühlakku für eure Lebensmittel verwenden könnt. 
  5. Sprecht euch ab, wer was mitbringt. So gibt es keinen Überschuss von etwas, das schlimmstenfalls weggeworfen wird und jeder hat eine überschaubare Menge zu tragen. 
  6. Lebensmittel verpacke ich meistens in Weck-Gläsern oder anderen Glas-Gefäßen, die ich immer wieder verwenden kann. Wer Angst vor Glasbruch hat, kann auch auf Metall-Dosen setzen.
  7. Bitte denkt am Ende eures Picknicks daran, eventuell entstandenen Müll wegzuwerfen bzw. mitzunehmen.

Für weitere Picknick-Tipps und Rezept-Ideen schaut gerne bei Byodo vorbei. Psst: Es gibt auch etwas zu gewinnen.

Was sind eure liebsten Picknick-Rezepte? Und wie wird euer Picknick möglichst nachhaltig?  

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16 Kommentare

mia 2. April 2020 - 4:17 pm

Liebe Elisabeth, ich sehe das wie du und mache es mir auch super gerne auf dem Balkon mit ein paar Kleinigkeiten gemütlich. Deine Rezepte machen auf jeden Fall Lust aufs Ausprobieren. Die Bilder sind toll! Hoffentlich können wir bald wieder ausgiebig im Park und am See picknicken. Liebe Grüße aus Hamburg, Mia

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Elisabeth 3. April 2020 - 12:07 pm

Liebe Mia, vielen Dank für dein positives Feedback! Ich freue mich auch schon wieder auf gemütliches Picknicken in großer Runde. Lg

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Maja 2. April 2020 - 10:17 pm

Die Panna-Cotta sieht verdammt lecker aus. Die werde ich nachmachen! Danke:)

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Elisabeth 3. April 2020 - 12:08 pm

Schmeckt auch wirklich soooo gut 🙂 Lg

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Christina 5. April 2020 - 1:08 am

Rote Bete, Mandel-Sesam-Tofu und Senfdressing klingt definitiv nach meiner neuen Lieblingsstulle! Danke für die Inspiration.

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Elisabeth 5. April 2020 - 8:31 pm

Liebe Christina, die Kombination ist wirklich ein Traum. Probier es unbedingt aus. Lg

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Melanie 5. April 2020 - 5:57 pm

Man sollte NICHT in den Park gehen. Auch nicht zu zweit. Nur zum spazieren gehen. Wäre schön gewesen, wenn du das nochmal extra betont hättest. Wir sterben alle nicht, weil wir uns mal vier Wochen nicht in den Park setzen können. Gerade in Berlin absolut nötig, da noch mal drauf hinzuweisen.

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Elisabeth 5. April 2020 - 8:34 pm

Liebe Melanie, das stimmt. Das wird aus meiner Einleitung vielleicht nicht ganz deutlich. Ich bin auf jeden Fall super dankbar, dass wir einen Garten haben und auch auf dem Balkon kann man es sich zum Glück richtig gemütlich machen. Viele Grüße und bleib gesund 🙂 Lg

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Martina 6. April 2020 - 4:22 pm

Ich LIEBE „Stulle“ 😉 Deine Version klingt richtig lecker, da läuft einem direkt das Wasser im Mund zusammen!!!

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Elisabeth 7. April 2020 - 4:49 pm

Heheh, das freut mich. Ich liebe Stulle auch total 😉

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Angie 15. April 2020 - 6:18 pm

Alles schöne Bilder und so… aber ich bin doch ziemlich überrascht angesichts der Inhalte. Klar, das Wort „nachhaltig“ in Überschriften lässt die Herzen schneller schlagen und lässt einen sich ganz toll fühlen… aber ich frage mich doch, wie Ende März/Anfang April Salatgurken, Blattsalate, Weintrauben, Himbeeren und Heidelbeeren etwas mit Nachhaltigkeit zu tun haben können? Super-nachhaltig aus extra beheizten und damit energieintensiven Gewächshäusern mit dem Flugzeug aus dem Süden importiert – oder wie sind diese Gerichte hier als „nachhaltigen‘ zu verstehen? Du postest doch jeden Monat die Kalender für regionales bzw. saisonales Obst und Gemüse – was ich übrigens richtig super finde und von mir immer ein Like erhält! Doch in keinem Saisonkalender finden sich im März bzw. Anfang April Beeren, Trauben, Blattsalate und Gurken, genauso wenig, wie sie sich zu diesem Zeitpunkt aus regionalem Anbau im Supermarkt finden lassen.

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Elisabeth 17. April 2020 - 8:11 pm

Liebe Angie, vielen Dank für dein Feedback. Erst einmal: schön, dass du hier mitliest und meinen Saisonkalender magst. Ich versuche in der Tat vieles saisonal und regional einzukaufen. Bei allem gelingt mir das nicht. Hut ab, wenn du das schaffst. Mit diesem Beitrag ging es mir eher darum, zu zeigen, was es für leckere Neuheiten im Bio-Regal gibt, wie man diese kreativ verwenden kann und wie sich ein Picknick möglichst nachhaltig – zum Beispiel ohne Plastik – gestalten lässt. Ich denke, wenn das noch viel mehr Menschen umsetzen würden, hätten wir schon viel geschafft. Alle Zutaten dann noch regional einzukaufen, wäre natürlich das Pünktchen auf dem i. Wenn du hierfür Inspirationen oder Rezeptideen hast, kannst du diese gerne hier teilen 🙂 Liebe Grüße, Elisabeth

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Angie 19. April 2020 - 5:38 pm

Hallo Elisabeth,
da du nach Anregungen gefragt hast, wie man das Picknick auch saisonal-regional hätte gestalten können:
1.) Eine tolle Art, um auch in den Monaten, da es nur wenig heimisches Gemüse gibt, an Frisches zu kommen, sind Sprossen. Sprossen-Ziehen funktioniert auch im Winter auf der heimischen Fensterbank super – selbst auf Fensterbänken, die zur Nordseite hin ausgerichtet sind. Meine Mitbewohnerin und ich setzen im Winter alle 4 Tage eine neue Sprossenzucht an, sodass wir immer etwas Frisches haben, dass wir uns auf unsere Brote bzw. Sandwiches legen können. Es gibt ja auch eine unheimlich große Auswahl an Sprossen: Linsen- und Mungbohnen-Sprossen wenn man es eher knackig und mit Biss haben möchte; Senf-, Rettich- und Radieschensprossen, wenn man es scharf-würzig haben möchte, Bockshornklee oder Kresse wenn man nur was Feines haben mag… und, und, und – die Auswahl ist riesig. Wir ziehen meist eine Mischung aus verschiedenen Sprossen, sodass wir beim Biss eine größere Geschmacksvielfalt haben.
2. Da der Blogartikel sich ja auf Ende März/Anfang April bezog: Bärlauch und Wunderlauch! Dieses erste Grün auf heimischen Boden im Frühling schmeckt herrlich würzig und peppt mit seiner intensiven Lauchnote jedes Sandwich auf. Frischen deutschen Bärlauch bekommt man ab März nicht nur auf kleinen Wochenmärkten, sondern auch bei Groß-Supermärkten wie Kaufland und selbst Discounter-Ketten wie Lidl führen frischen Bio-Bärlauch aus Deutschland in ihren Gemüseauslagen. (Oder man geht einfach selbst los und sammelt ihn in der Nähe bei einem Spaziergang.)
3. Karotten: Gibt es den ganzen Winter und auch im Frühjahr über aus Deutschland. Anstatt eingeflogene Gewächshaus-Gurkensticks zum Dippen für das Picknick zu benutzen, kann man einfach Möhren in Stifte schneiden und diese dann zum Dip reichen. Außerdem kann man Karotten auch wunderbar raspeln und diese Möhrenraspel auf sein Sandwich geben. (Tipp: gerade die Kombi Karotte und Bärlauch passt sehr gut zusammen <3 )
4. Obst ist bei jedem Picknick natürlich toll. Anstelle der Weintrauben und Beeren kann man ganz einfach Äpfel aufschneiden und beim Picknick snacken. Äpfel aus der eigenen Region gibt es auch den ganzen Winter über sowie im Frühjahr. Für die geschmackliche Abwechslung kann man auch zusätzlich auf Trockenfrüchte (z. B. getrocknete Apfelringe, getrocknete Aprikosen und Pflaumen sowie Trauben/Rosinen) zurückgreifen. Das Trocknen von Früchten ist schließlich eine kulturelle Technik, die die Menschheit schon seit zigtausenden von Jahren pflegt, um die Ernte des Sommers haltbar zu machen und auch im Winter noch essen zu können – denn es ist ja eigentlich ganz normal und natürlich, dass man im Winter keine frischen Früchte bekommt. (Und getrocknete Früchten sind gegenüber tiefgefrorenen Früchten auch besser, weil sie keine dauerhafte, energieintensive Gefrierung brauchen.)

Voilà! Damit hätten wir Sandwiches, die auch im Frühjahr prall gefüllt sind mit Gemüse und frischen Blättern – und zwar ganz
saisonal. Und dazu fruchtige Süße ohne hohen Stromverbrauch und lange Transportwege.

Ich wünsche beste Gesundheit.
Angie

Reply
Elisabeth 23. April 2020 - 10:46 am

Hallo Angie, wow, das sind tolle Ideen, die ich sicher beim nächsten Picknick mit umsetze. Vielen Dank für deine zusätzliche Inspiration. Viele Grüße und bleib gesund! Elisabeth

Reply
Sophie 30. Juli 2020 - 8:18 pm

Senf-Dressing als Brotaufstrich? Das muss ich unbedingt ausprobieren. Vielen Dank für die tollen Tipps 🙂

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Elisabeth 31. Juli 2020 - 5:18 pm

Absolut zu empfehlen! 🙂

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