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Babybrei selber machen: 2 gesunde Rezepte schnell gemixt

von Elisabeth

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Würde ich jeden Tag Fertiggerichte essen? Das war die Frage, die ich mir gestellt habe, als ich anfing – neben dem Stillen – meinem Baby Beikost zu geben. Na klar, es gibt inzwischen eine tolle Brei-Auswahl im Bio-Laden, teilweise auch in Demeter-Qualität. Aber es fühlte sich für mich einfach nicht richtig an, ihm 1-2x täglich Essen aus der „Dose“ zu geben. Um auf meine Frage an mich selbst zurückzukommen: Nein, ich will eigentlich täglich frisch kochen und Abgepacktes und Verarbeitetes sollten die Ausnahme bleiben. So wie ich es für mich selbst handhabe, so wollte ich es auch für mein Kind. 

Gute Rezepte, hochwertige Zutaten & ein flotter Mixer

Viel braucht es eigentlich nicht, um für ein Baby selbst zu kochen. Wichtig sind ein paar kreative Rezepte, leckere und frische Zutaten in Bio-Qualität und ein guter Mixer, so lange noch keine Zähne vorhanden sind.

Was mir beim Kochen wirklich wichtig ist, sind neben der Frische der Zutaten, insbesondere eine Vielzahl an Nährstoffen. Nicht jedes Gericht am Tag muss alles enthalten, aber zusammengerechnet soll mein Kleiner alle Vitamine, Mineralien und genügend Eiweiß sowie gesunde Fette bekommen, damit er sich optimal entwickeln kann. Mehrmals am Tag Apfelmus ist also keine gute Option. 

Um den Aufwand für mich gering zu halten, koche ich die Breie immer vor und friere diese dann ein. In der Regel bereite ich etwa 1 Kilogram einer Sorte vor, welches ich dann in fünf Portionen aufteile. Das Ganze mache ich parallel mit 2-3 verschiedenen Breien, sodass ich 10 bzw. 15 Portionen auf einmal einfrieren kann – mehr gibt das Gefrierfach auch nicht her. Wer eine extra Truhe hat, kann durchaus auch die Mengen verdoppeln und einfach für einen ganzen Monat vorkochen. Meal Prep sozusagen. Somit gibt es genügend Abwechslung für’s Baby und man muss selbst nicht täglich in der Küche stehen.

Extra Tipp: Zum Einfrieren nutze ich alte abgekochte Gläser mit Schraubverschluss.

1. Klassiker mit Schwarzkümmelöl & Fruchtbrei

Möhre und Fruchtbrei sind für viele Breie die Grundlage. So auch für diesen. Eine Besonderheit stellt allerdings das Schwarzkümmelöl dar, das extrem viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Unfassbare 59 Gramm pro 100 sind es hier – zum Vergleich: Olivenöl liegt nur bei 11g pro 100. Ein wenig Vorsicht ist bei der Dosierung geboten, da es einen sehr strengen Geschmack hat. Deswegen nutze ich hier eine Mischung mit Olivenöl. Gepaart mit einem selbstgemachten Fruchtmus, entsteht ein vitaminreiches Essen. 

Nutzt für dieses am besten Obst der Saison. Im Sommer nehme ich gerne Beeren – wie hier Heidelbeeren. Zusätzlich kommt Banane für ein wenig Süße zum Einsatz.

Zubereitung 

Ich gare das Gemüse im Dampfgarer vor, damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben. Falls ihr einen Topf für die Zubereitung nutzt, bitte nicht alles komplett weich kochen. Es wird ja sowieso noch püriert.

Die restliche Zubereitung ist super simpel und geht am einfachsten mit einem Mixer von der Hand. Gebt alle Zutaten in den Mixer und lasst diesen auf kleiner bis mittlerer Stufe für 30-60 Sekunden seine Arbeit verrichten – je nach gewünschter Feinheit des Breis. 

Zutaten 

  • Pastinaken 250g
  • Karotten 250g
  • Kartoffeln 250g
  • Fruchtmus selbst gemacht z.B. aus 100g Apfel, 50g Heidelbeere, 100g Banane
  • Schwarzkümmelöl 15ml 
  • Olivenöl 35ml
  • 300ml Wasser

2. Protein- und Omega-3-Booster mit Erdnuss, Mandelmilch & Banane

Bei diesem Rezept kann ich mich selbst immer schwer zurückhalten! Die Mischung aus selbstgemachter Mandelmilch, cremigem Erdnussmus und Banane…hmmmm einfach lecker. Dieser Brei ist aber nicht nur lecker, sondern bietet dank Erdnuss und Mandel auch Proteine und durch Leinöl einen richtigen Omega-3-Boost. Die Haferflocken machen euer Baby in Verbindung mit den Nüssen so richtig satt und geben Kraft für die nächsten Stunden krabbeln und toben!

Zubereitung

Auch bei diesem Rezept ist die Zubereitung super simpel, wobei ein guter Mixer hier essentiell ist, um selber Mandelmilch herzustellen. Gekaufte Mandelmilch ist meist mit Salz und teilweise Zucker versetzt und enthält leider nur einen minimalen Mandel-Anteil. Daher sollte dies nur eine Notlösung sein. Greift dann lieber auf Mandelmus zurück, das ihr mit Wasser vermengt zu Mandelmilch rühren könnt. Hierfür kann ich euch den Tribest Personal Blender empfehlen, da dieser BPA-frei ist und neben genug Power für Mandelmilch & Co. auch noch die Möglichkeit des Vakuumierens bietet. Somit bleibt euer Brei auch im Kühlschrank für ein paar Tage frisch oder wird noch sicherer eingefroren. Jetzt aber zur Zubereitung:

Gebt die Mandeln zusammen mit dem Wasser in den Mixer und lasst ihn für ca. 90 Sekunden auf hoher Stufe laufen. Jetzt habt ihr die perfekte cremige Mandelmilch. Ihr könnt die Menge auch einfach verdoppeln und die andere Hälfte für euch selbst nutzen – zum Beispiel für Kaffee oder Müsli. Nun einfach alle anderen Zutaten in den Mixer geben und je nach gewünschter Konsistenz für 30-60 Sekunden auf kleiner bis mittlerer Stufe weiter mixen. Fertig!

Zutaten

Extra-Tipp: Besonders bei veganen Gerichten, sollte man auf genügend Proteine in den Breien achten. Diese bekommt ihr zum Beispiel durch Nüsse.

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4 Kommentare

Tina 30. August 2019 - 11:30 am

Die Fotostrecke macht richtig Lust zum Nachmachen. Ich glaube, ich muss meinen Mixer mal wieder rauskramen. LG

Reply
Elisabeth 30. August 2019 - 6:33 pm

Hehe, mach das! Ich möchte meinen Mixer jedenfalls nicht mehr missen – und das nicht nur für Babybrei. 🙂 Lg

Reply
Mimi 12. November 2019 - 10:19 pm

Ginge doch auch mit einem Zauberstab, oder?

Reply
Elisabeth 14. November 2019 - 5:55 pm

Klar, wenn der genug Leistung hat, sollte das kein Problem sein!

Reply

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