Ich wohne jetzt seit einem knappen halben Jahr zusammen mit meiner Familie in unserem Haus. Ich liebe unser neues Zuhause wirklich sehr und fühle mich auch schon richtig wohl und angekommen. Es gibt aber tatsächlich ein paar Dinge, die mir vorab nicht klar waren bzw. die ich unterschätzt habe. Zum Beispiel wie lange es dauert, überall zu lüften oder wie nervig es sein kann, ständig die Treppen zu laufen, wenn ich oben oder unter mal wieder etwas vergessen habe. Vielleicht kommt euch das ja bekannt vor. Deshalb bin ich gerade dabei, ein paar Dinge zu optimieren, die mir den Alltag erleichtern. Gerade beim Putzen habe ich schon eine richtige Routine für mich entwickelt. Denn hier gab es in den letzte Wochen noch so einiges an Baustellen-Dreck, den ich natürlich ständig entfernen musste bzw. wollte. Meine Tipps für eine vereinfachte Putz-Routine inklusive toller & ökologischer Produktempfehlungen möchte ich heute mit euch teilen.
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3 Tipps, die mir den Hausputz erleichtern
Im Folgenden möchte ich euch drei Tipps mit an die Hand geben, die mir helfen, schnell und nachhaltig mehr Sauberkeit in die eigenen vier Wände zu bringen.
1. Doppelt hält besser
Wenn ihr auf mehreren Stockwerken lebt, empfehle ich euch, bestimmte Dinge, die ihr oft und an verschiedenen Orten braucht, mehrfach anzuschaffen. Gerade bei Putzmitteln war das für mich ein echter Game Changer. Denn ich möchte nicht ständig mit meinen Reinigern durchs Haus spazieren. Und ehrlich gesagt war das Anfangs ständig der Fall – unten das Waschbecken putzen, wenn unerwarteter Besuch auftaucht, Tisch abwischen, nachdem mal wieder gegessen wurde, oben im Kinderzimmer Wachsmalfarbe vom Fußboden entfernen etc. So war ich ständig am rumrennen mit diversen Putzmitteln. Jetzt habe ich die wichtigsten Utensilien einfach doppelt bzw. dreifach angeschafft, wodurch ich den Prozess des Saubermachens viel schneller hinter mich bringe, ohne groß darüber nachzudenken.


2. Alles hat seinen Platz
Wichtig ist hierbei natürlich auch, die Dinge möglichst griffbereit zu lagern. Also idealerweise deponiert ihr Badreiniger und Co. direkt im Badezimmerschrank, sodass ihr nicht lange danach suchen müsst. Es sollte auf jeden Fall alles seinen festen Platz haben. Dieser Tipp gilt übrigens auch, wenn ihr kein Haus, sondern eine (kleine) Wohnung habt. Dann wahrscheinlich sogar noch mehr, weil man mit wenig Platz einfach noch viel besser haushalten muss.
Bei einem Staubsauger, den man ja in der Regel nicht mehrfach besitzt, empfehle ich euch, diesen dort zu lagern, wo am meisten Dreck anfällt. Wahrscheinlich wie bei uns im Erdgeschoss und vor allem im Eingangsbereich.

3. Multifunktionale Produkte benutzen
Empfehlen kann ich euch außerdem – insbesondere bei Putzmitteln – auf multifunktionale Produkte zu setzen. Dann müsst ihr keine große Mengen schleppen, könnt insgesamt minimalistischer leben und somit auf mehr Nachhaltigkeit setzen. Denn viele Reiniger erfüllen nicht nur einen Zweck – allen voran natürlich Allzweckreiniger, mit denen ihr sämtliche Flächen sauber bekommt.

Die ökologischen Putzmittel von Love Nature
Wie eingangs versprochen, möchte ich neben diesen Tipps, die mir die Hausarbeit definitiv erleichtern, auch meine momentan liebsten Produkte vorstellen. Und zwar habe ich vor einer Weile die ökologischen Putzmittel von Love Nature für mich entdeckt. Das Sortiment ist überschaubar, enthält aber so ziemlich alles, was man benötigt, um Küche, Bad und Co. zu reinigen. Im Dauereinsatz in meinem Bad sind insbesondere der Bad-Reiniger und der Allzweck- Reiniger. So bekomme ich vom Waschbecken über die Toilette bis hin zum Fußboden alles blitzeblank. Egal ob ihr Seifenrückstände, Kalkflecken oder sonstigen Schmutz entfernen wollt – der Allzweckreiniger ist mein heimlicher Held, der für unter 2 Euro auch noch super günstig ist.


Neben diesen beiden Helfern im Bad kommt bei mir vor allem das Spüli in der Küche zum Einsatz. Für Flächen, schnelles Geschirr-Abwaschen oder gründliches Schrubben von Schneidebrettern bin ich mit dem Spülmittel Verbena ebenfalls sehr happy. Wenn ihr Fett in der Küche (oder am Grill) für kleines Geld beseitigen wollt, schaut euch das Spülmittel von Love Nature unbedingt einmal an. Apropos: Die Love Nature Produkte könnt ihr entweder bei eurem dm-Einkauf mitnehmen oder euch ganz bequem vom Rewe-Lieferservice liefern lassen.
Nachhaltigkeit vom Produkt selbst bis hin zur Verpackung
Bei Love Nature sind übrigens nicht nur die Putzmittel selbst nachhaltig, bestehen auf pflanzlicher Basis und tragen das EU Ecolabel. Auch bei den Verpackungen setzt das Unternehmen auf nachhaltige Lösungen. So bestehen die Flaschen komplett aus recyceltem Plastik, sodass hier keine neuen Kunststoffe produziert werden müssen, um Ressourcen zu sparen. Diese sind dann auch wieder vollständig recycelbar. Noch einen Schritt weiter geht Love Nature bei den Geschirrspültabs und den neuen Wash Bars, die ich euch bereits bei Instagram vorgestellt habe. Diese kommen lediglich in biologische abbaubaren Ummantelungen sowie einer Umverpackung aus Pappe daher. So können bis zu 97% Plastik im Vergleich zu anderen Putzmittelverpackungen eingespart werden. Genial oder?!


Teilt gerne mal eure Tipps für mehr Sauberkeit und Nachhaltigkeit im Haushalt in den Kommentaren. Und kennt ihr die Produkte von Love Nature bereits?
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5 Kommentare
Wow, ich fall vom Glauben ab. O_o DU verwendest & empfiehlst Produkte einer 100%igen Firma von Henkel („Love Nature“), deren Inhaltsstoffe teils sowohl für die Umwelt als auch den Anwender schädlich sind, die im Abwasser & auf der Haut landen? Dabei gibt es weit grünere erschwingliche Alternativen, weder schwer zu entdecken noch erhältlich, zumal, wenn man eh gut im Thema ist.
SLES (Sodium Laureth Sulfate) ist eines der aggressivsten Tenside für Haut wie Umwelt, dazu kommen allerlei bedenkliche weitere Substanzen wie Emulgatoren, Enzyme, „hypoallergene“ Duftstoffe (was nichts über die Umwelttauglichkeit und sonstige unerwünschte Wirkungen aussagt) etc., die die Hautbarriere schwächen, aquatoxisch sind usw.. Die Aufschlüsselung der Inhaltsstoffe findet man ja, wie meist, auf der Webseite des Herstellers, auf den Etiketten ist die Volldeklaration leider keine Pflicht.
Hallo, vielen Dank für deinen Kommentar. Super erstmal, dass du so gut informiert bist. Erst einmal zu dem Thema Nachhaltigkeit von Großkonzernen: Anfangs war ich hier selbst immer sehr skeptisch – zum Beispiel als L’Oréal Logona gekauft hat oder auch bei einigen anderen Schlagzeilen in den letzten Jahren. Ich verstehe auch, wenn Konsumenten hier kritisch und enttäuscht sind. Ich persönlich sehe aber eher die positiven Aspekte solcher Übernahmen oder auch eigener grüner Marken. Denn Konzerne haben nun einmal Reichweite und Budget für Marketing und Co., sodass es solche grünen Marken eben in die breite Masse schaffen und das Thema Nachhaltigkeit so mehr Menschen erreicht. Sicher geht es immer noch besser und nachhaltiger, aber wenn von diesen kleinen 100% Bio-Marken niemand erfährt, haben wir auch nichts gekonnt. Ich möchte hier eben beides vorstellen. Die Kaufentscheidung bleibt dann ja jedem selbst überlassen.
Zum Thema Inhaltsstoffe und Deklaration: Ich persönlich finde es sehr schade, dass auf den Etiketten eine Volldeklaration nicht verpflichtend ist – wer recherchiert schon sämtliche Inci seiner Putzmittel?! In meiner Hautpflege verwende ich auch kein SLES, aber zum Putzen verwende ich Handschuhe und versuche den direkten Hautkontakt sowieso zu meiden. Lass mich gerne wissen, welche Putzmittel du stattdessen empfehlen kannst. Ich finde bei Love Nature wie gesagt die Reinigungswirkung, Nachhaltigkeit der Verpackungen und gute Verfügbarkeit besonders überzeugend. Aber wie gesagt: Noch nachhaltiger geht natürlich immer.
Viele Grüße Elisabeth
Hallo Elisabeth & danke für deine Antwort. :-) Ich habe zu oft Qualität schwinden sehen die letzten Jahre unter Konzernen, die kleine Marken übernommen haben. Die scharfen Tenside in Reinigungsmitteln magst du mit Handschuhen verwenden, beim Putzen also nicht abbekommen, Spuren verbleiben soweit ich mich entsinne jedoch immer auf den gereinigten Oberflächen (Klo, Wanne, Becken, Geschirr, …). Und ins Grundwasser gelangen sie leider eben auch.
Wir verwenden an gekauften Putzmitteln ganze 3:
1. Orangenreiniger-Konzentrat von Sodasan (leider auch mit SLS, verdünnen aber 1 Tropfen auf 750ml Reinigungsspray bzw. das Wischwasser – und die Sodasanprodukte verträgt meine Haut auch bei direktem Kontakt, wo sie sonst bei SLS & SLES durchdreht.
2. Sonett Scheuerpulver (gibts auch im Nachfüllbeutel)
3. Sonett Spülmittel sensitiv
Das Spülmittel immer seltener, da ich inzwischen binnen 2,3 Minuten Zitronensäure, Natron & ätherischen Ölen + nem Klecks Wasser mische & es am nächsten einfach zerbröckele (mörsern war mir zu doof & ist unnötig.
Weiterer Vorteil: kein Schaum, man sieht alles im Becken. :-)
Küchenputz mit Alepposeife.
WC-Gel stelle ich angelehnt an ein Jean Pütz-Rezept ca. 1x im Jahr gleich ein paar Liter her & lagere es in Sinalco-Literflaschen (Hartplastik, halten ewig). Erschwinglich & wenige lange haltbare Zutaten.
Spülmaschinenpulver aus Natron, Zitronensäure & Soda (3 TL plus 1/3 TL geriebene Kernseife) – a little goes a long way.
Putzutensilien: Sonett Schwämme, waschmaschinenstabil und Kupfertücher von Redecker halten ewig, letztere z.B. von arezi fielen hier beim Benutzen direkt auseinander. Einzig Spül- uns Nagelbürsten sind aus Kunststoff, aus der Erfahrung heraus, dass zahlreiche bisherige hölzerne mit Pflanzenborsten schnell Borsten verloren, rissig wurden … und die eckige Nylon-Spülbürste von Haug hält nun schon rund 2 Jahre, wird immer mal heiß eingeweicht & hat immer noch kaum Gebrauchsspuren nach über 100 Einsätzen (1x/Woche). Die Version mit Naturborsten hielt im Vergleich zu reinen Naturbürsten auch schon lange, war aber nach geschätzt 1/2 Jahr platt. Tierhaare kommen mir nicht in die Bude, a) meist Qualzucht-Chinaware, b) hohl & damit Keimherd.
Wäsche waschen: Sonett color sensitiv, Klar Wolle & Feines, Sonett Sauerstoffbleiche (nur bei 60/90 Grad).
Roman Ende. ;-)
Lieben Gruß Anke
Hallo Anke, wow, toll, wie minimalistisch und konsequent du das umzusetzen scheinst. Hut ab. Da ist bei mir definitiv noch Luft nach obern. Aber ich bin einfach auch nicht der Typ, der alles selbst herstellt. Da finde ich es schon gut, dass es nachhaltige Produkte auch gut verfügbar und preiswert zu kaufen gibt :)
Viele Grüße
Elisabeth
Hehe, ich stell ja nur 2 Putzmittel selbst her – eben, wo effizient, erschwinglich & weniger umweltschädlich.
Den Rest kaufe ich ebenfalls gut verfügbar & erschwinglich, auch, da sehr ergiebig im Vergleich zu z.B. handelsüblichem Waschpulver mit um die 80% Füllstoffen = nicht wirksamen Stoffen zwecks Vermengung der scharfen Chemikalien darin. :)
Sonett sensitiv-Waschpulver habe ich jüngst leider ersetzt, 10kg muffiges Waschpulver waren Grund genug. Bei der Suche nach Alternativen fand ich dann raus, dass Seife, die ja in vielen Naturhandels-Pulvern enthalten ist, auf Dauer nix für Maschinen & Kleidung ist – haben wir enorm gemerkt, nur leider seinerzeit nicht darauf geschoben. Da sinkt die Auswahl enorm, nutzen jetzt Almawin Lindenblüte, da sind wenigstens nur 5-15% Seife enthalten. Im Sonett-Pulver 15-30%, im Sodasan Vollwaschpulver sogar mind. 30%.