Im April zeigt sich ziemlich gut, wohin sich nachhaltigere Mode gerade bewegt: starke Jubiläumskollektionen, neue Ideen für längere Produktlebenszyklen und ein klarerer Blick auf Transparenz. Das sind die Themen, die jetzt besonders spannend sind. Viel Freude beim Entdecken!
hessnatur feiert 50 Jahre mit einer starken Frühjahrskollektion
Bei hessnatur trifft in dieser Saison vieles zusammen: 50 Jahre Markengeschichte, neu interpretierte Klassiker und Materialien, die klar in die Gegenwart zeigen. Zum Jubiläum wurden beliebte Designs aus fünf Jahrzehnten neu aufgelegt. Gleichzeitig stehen regenerative Bio-Baumwolle und Lyocell im Fokus. Das wirkt nicht rückwärtsgewandt, sondern leicht, ruhig und sehr tragbar. Genau so sollten Jubiläumskollektionen aussehen. ➤Jetzt entdecken
UNIQLO setzt auf Kleidung, die länger bleibt
Eine der sinnvollsten News kommt im April von UNIQLO. Im Rahmen der Kampagne „LifeWear for a Lifetime“ arbeitet die Marke mit BIORESTORE zusammen. In den RE.UNIQLO Studios gibt es im April Proben für die Pflege von Baumwollteilen, wenn Kleidung repariert, upcycelt oder individualisiert wird. Der Gedanke dahinter ist stark: Kleidung nicht vorschnell ersetzen, sondern länger gut tragen. ➤Hier mehr erfahren
Giesswein zeigt den Retro Runner jetzt in frischen Farben
Auch bei Giesswein gibt es ein Update: Der beliebte Retro Runner ist aktuell in frischen Farbvarianten zu sehen. Der Sneaker verbindet Merino-Wolle mit Nubukleder und passt mit seiner sportlich-entspannten Vintage-Silhouette perfekt zum anhaltenden Retro-Trend. So gemütlich kann ich euch sagen!Mit meinem Rabattcode GREEN20 spart ihr aktuell ganze 20%. ➤Jetzt entdecken
Die Fashion Revolution Week rückt Transparenz wieder ins Zentrum
Vom 22. bis 28. April läuft die Fashion Revolution Week 2026. Die Aktionswoche erinnert an Rana Plaza und stellt Fragen nach faireren Lieferketten, transparenter Produktion und einem gerechteren Modesystem. Gerade zwischen all den neuen Kollektionen ist das ein wichtiger Kontrapunkt. Mehr zu dem Thema habe ich hier erstmals beschrieben.
Das neue Textilgesetz bringt Bewegung in den Markt
Auch politisch tut sich gerade etwas: In Deutschland soll ein neues Textilgesetz kommen, das Hersteller stärker in die Verantwortung nimmt. Geplant ist, dass sie sich künftig an der Sammlung, Sortierung und Entsorgung von Altkleidern beteiligen. Bislang landen die Kosten dafür oft bei Kommunen, Entsorgern oder gemeinnützigen Sammelsystemen — also nicht bei den Unternehmen, die die Kleidung in den Markt bringen.
Konkret bedeutet das: Wer Kleidung verkauft, soll sich künftig auch stärker darum kümmern, was am Ende ihres Lebenszyklus mit ihr passiert. Im Alltag könnte das langfristig dazu führen, dass Marken mehr auf haltbarere Materialien, besseres Design und besser recycelbare Produkte achten, weil Wegwerfmode am Ende nicht mehr so einfach ausgelagert werden kann. Für Verbraucher ändert sich dadurch nicht sofort alles, aber der Druck auf die Branche steigt, Kleidung nicht nur für den schnellen Verkauf, sondern auch für das Danach mitzudenken.
Welche Fashion News findet ihr am interessantesten und welche könnt ihr noch ergänzen?