Nachhaltigkeit

10 Tipps für nachhaltige Weihnachten

Wer Weihnachten nachhaltig feiern möchte, hat es gar nicht so leicht. Der Dezember ist geprägt von Konsum, Schnelllebigkeit und ungesunden Leckereien. Man muss aber nicht gleich auf alles verzichten, wenn man Umwelt und Gewissen schonen möchte. Ich habe für mich ein paar Kompromisse gefunden, mit denen die schönste Zeit des Jahres begehe. Diese möchte ich unbedingt mit euch teilen – vielleicht inspirieren sie euch ja für’s nächste Jahr.

1. Nachhaltige Adventskalender wählen

Bereits in der Vorweihnachtszeit begegnen einem so manche Konsumfallen – zum Beispiel beim Adventskalender. Wenn ihr eurem Sprössling oder Lieblingsmenschen dennoch eine Freude mit täglichen Überraschungen bereiten wollt, entscheidet euch doch für einen Kalender mit Bio-Tee, fairer Schokolade oder auch Naturkosmetik. Die schönsten Exemplare habe ich hier zusammengestellt.

2. Zeit statt Zeug

Statt im Dezember durch überfüllte Kaufhäuser und Einkaufszentren zu rennen, um nach dem nächstbesten Präsent Ausschau zu halten, schenke ich seit einigen Jahren am liebsten gemeinsame Aktivitäten. Ob Bootstour, Konzertbesuch oder ein Gutschein zum gemeinsamen Kochen – überlegt euch einfach, was dem Beschenkten so richtig Freude bereitet. Zeit statt Zeug lautet hier die Devise.

3. Nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Keine Idee für gemeinsame Aktivitäten? Kein Problem! Natürlich kann es auch etwas Materielles sein, dass euren Liebsten Freude bereitet. Ich verschenke zum Beispiel gerne Naturkosmetik, grüne Mode, fair Produziertes und Dinge, die möglichst lange halten.

4. Geschenkverpackung mal anders

Wenn ihr nicht gerade – so wie meine Mutter – jedes Fitzelchen Geschenkpapier aufhebt, ist deren Lebensdauer wirklich kurz. Ich will gar nicht wissen, wieviele Tonnen Papier zur Weihnachtszeit in der Tonne landen. Wenn ich etwas verschenke, setze ich deshalb auf Zeitungspapier, das sowieso im Müll gelandet wäre. Auch in einem Stoffbeutel, den der Beschenkte weiterverwenden kann, habe ich bereits Präsente unter den Baum gelegt.

5. Weihnachtsbaum ohne Gift

Apropos Baum. Für mich darf dieser auf keinen Fall fehlen, auch wenn es natürlich umwelt- und ressourcenschonender wäre, gar keinen Baum aufzustellen. Wichtig ist mir hierbei, einen Bio-Weihnachtsbaum zu kaufen, der seine Pestizid-Rückstände nicht in meinem Wohnzimmer verbreitet. Neben einigen regionalen Händlern, gab es in diesem Jahr auch Bio-Bäume bei Ikea, wie ich euch hier bereits gezeigt habe.

6. Baumschmuck ohne Bling Bling

Statt zu Lametta und Plastikkugeln, greife ich liebe zu natürlichem Baumschmuck. Von Strohsternen und selbstgebastelten Anhängern meiner kleinen Schwester, über getrocknete Äpfel bis hin zu Holzschmuck und Tannenzapfen, hing bei mir schon so einiges am Baum. Natürlichkeit statt Glamour. Beim Leuchtmittel setze ich auf energiesparende LED-Lichterketten. Ist dieser Holzschmuck nicht hübsch?

7. Bewusst essen

Ein richtiges Ritual ist bei mir die Weihnachtsgans, die bereits am Morgen des 24. im Ofen landet und dann bei Niedrigtemperatur gegart wird. Diese habe ich natürlich nicht beim Discounter um die Ecke gekauft, sondern auf dem Demeter-Hof meines Vertrauens, bei dem ich bereits im Sommer Bio-Heidelbeeren selbst gepflückt habe. Auch wenn es einen deutlichen Preisunterschied zwischen Supermarkt- und Bio-Gans gibt, bin ich gerne bereit, diesen Aufschlag zu bezahlen. Dann spare ich lieber an anderer Stelle. Reste werden selbstverständlich nicht weggeschmissen, sondern am 2. Feiertag gegessen oder eingefroren.

8. Gesund naschen

Neben dem eigentlichen Essen, gehören Süßigkeiten für mich ebenfalls zum Fest – als Dessert und einfach zwischendurch. Bei mir gibt es selbstgemachten Mohnstollen und Gewürz-Cookies. Na gut, ein paar Lebkuchen aus dem Bio-Laden gönne ich mir ebenfalls. 🙂

9. Wenn schon shopping, dann nachhaltig

Mittlerweile gibt es einige Onlineshops, die sich komplett auf nachhaltige Produkte spezialisiert haben. Ob fair gehandelte Deko-Waren, Textilien aus Bio-Rohstoffen, ökologische Kleinmöbel, Spielzeuge und Accessoires oder plastikfreiem Zubehör. Bei meinen liebsten nachhaltigen Onlineshops solltet ihr auch mal vorbeischauen:

Naturehome

Waschbär

10. Einen Gang runterschalten

Ressourcen sparen bedeutet für mich auch, mal wieder durchzuatmen und die eigenen Batterien aufzuladen. Stress adé. Dazu darf ein wenig Zeit, die man sich ganz bewusst nimmt, auf keinen Fall fehlen. Ob das nun ein gemütlicher Nachmittag mit einem guten Buch, ein Saunabesuch mit der besten Freundin oder der Skiurlaub mit der Familie ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich genieße einfach die Zeit mit meinen Liebsten, gehe zwischen den Jahren gerne früh schlafen, fahre noch ein paar Tage in die Berge und bin viel in der Natur.

Was sagt ihr zu meinen Tipps? Wie nachhaltig ist euer Weihnachten? Habt ein entspanntes Fest!

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2 Comments

  1. 1

    Das sehe ich genau wie du und halte es schon lange so. Allerdings steht bei uns wirklich meist ein Plastik Bäumchen, das allerdings schon 15 Jahre alt is . Genau wie der Schmuck ^^

    Wenn wir mal Kinder haben wird es sicher einen richtigen Baum geben, der dann aber auch aus gutem Anbau ist.

    Dinge schenken gibt es nicht mehr mit den Eltern sondern höchstens noch für die Kinder.

    Danke für alle tollen Tipps und frohe Weihnachten. 🙂

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